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16.01.2026

Hergovich: EVN muss Preise senken

„Seit bald drei Jahren machen wir als SPÖ Niederösterreich auf die großen Probleme beim Landesenergieversorger EVN aufmerksam. Die unangemessen hohen Vorstandsgehälter, die Übergewinne von mehr als einer Milliarde Euro in den letzten Jahren auf Kosten der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher und die hohen Tarife im Vergleich zu Verbund, TIWAG oder auch der Wien Energie. Ich begrüße es sehr, dass nun auch Landesrat Stephan Pernkopf eine Stromkostensenkung der EVN unterstützt. Pernkopf beweist damit einmal mehr seinen konstruktiven, politischen Zugang“, betont Kontroll-Landesrat, SPÖ NÖ Vorsitzender Sven Hergovich und führt fort:

 

„Die TIWAG hat längst Strompreise unter 10 Cent pro KwH. Auch weil sie die Leistbarkeit in ihrer Satzung festgeschrieben hat. So wie es die SPÖ NÖ in ihrem NÖ Plan (Anm.: https://nötigfürnö.at/der-gute-plan-fuer-niederoesterreich/) fordert und die Bundesregierung jetzt beschlossen hat. Inzwischen hat auch der Verbund mit niedrigeren Preisen nachgezogen. Ich möchte die EVN deshalb daran erinnern, dass die Leistbarkeit nun gesetzlich vorgeschrieben ist. Ich fordere die EVN einmal mehr auf, die Tarife zu senken. Ich lasse aber auch bereits prüfen, welche Möglichkeiten wir haben, die gesetzliche Anforderung auf leistbaren Strom andernfalls auch gerichtlich zu erwirken. Fast 300 Euro weniger an Jahresstromkosten für einen Durchschnittshaushalt in Tirol als in Niederösterreich sind sicher nicht akzeptabel.*“

 

 


Freude über Pernkopf-Unterstützung