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06.02.2026

Suchan-Mayr: „Explodierende Netzentgelte belasten Niederösterreich besonders“

Um Haushalte und Betriebe bei den Stromkosten spürbar zu entlasten, hat die SPÖ im NÖ Landtag einen weiteren Antrag eingebracht, wie SPÖ-Energiesprecherin LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr erklärt: „Die Netzentgelte sind mittlerweile einer der größten Preistreiber bei der Stromrechnung – und Niederösterreich ist davon besonders stark betroffen.“


Allein Anfang 2025 sind die Netzentgelte in Niederösterreich um rund 32 Prozent gestiegen, Anfang 2026 folgte bereits die nächste Erhöhung. „Für viele Haushalte bedeutet das Mehrkosten von über 130 Euro innerhalb kurzer Zeit. Diese Entwicklung kann man nicht einfach hinnehmen“, so Suchan-Mayr weiter, die ÖVP und FPÖ in der Pflicht sieht:

„Gerade Niederösterreich mit besonders hohen Netzkosten hätte längst mit Nachdruck auf Entlastungsmaßnahmen drängen müssen. Stattdessen schaut Schwarz-Blau zu, wie die Belastung für die Menschen steigt.“


Dass diesbezüglich eine Entlastung möglich ist, zeigen internationale Beispiele, weil andere Länder hohe Netzentgelte bspw. mit befristeten Zuschüssen abfedern und die Stromrechnung für Haushalte deutlich senken. Genau solche Lösungen müssen auch für die niederösterreichischen Haushalte geprüft werden.


Neben einer kurzfristigen Entlastung brauche es auch strukturelle Fairness und eine gerechte Verteilung der Netzkosten, so Suchan-Mayr abschließend: „Denn es kann nicht sein, dass Haushalte je nach Bundesland so unterschiedlich hohe Netzentgelte zahlen. Die schwarz-blaue Landeskoalition ist nun gefordert, dieses Thema endlich aktiv anzugehen.“


SPÖ bringt nächsten Antrag im Landtag ein und fordert spürbare Entlastung bei den Stromkosten; Schwarz/Blau übt sich weiter im Dauerschlaf