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04.03.2026
Zwander: ÖVP-Märchen aufgeflogen
„Wenn zwei Menschen streiten, ist nie einer allein schuld. Das weiß jeder normale Mensch. Nicht so die ÖVP Niederösterreich. Die glaubt bei der zweitniedrigsten Eigenversorgungsrate im Spitalswesen österreichweit trotzdem, dass in Niederösterreich alles perfekt läuft im Gesundheitsbereich. Wie gut das bei der Bevölkerung ankommt, kann man bei den Social Media-Kommentaren unter den Postings der ÖVP Niederösterreich selber nachlesen“, sagt SPÖ-NÖ-Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander und führt fort:
„Der Streit mit Wien erreicht inzwischen aber skurrile Dimensionen. In Melk hat die ÖVP den versammelten Medien einen Gastpatienten präsentiert, der in Wien in kürzester Zeit operiert wurde. Für die ÖVP Niederösterreich war es offenbar ein Skandal, dass der Niederösterreicher in Wien behandelt wurde, denn sie hat den Fall genutzt, um sich vor den regionalen Medien über Wien zu beschweren. Schlimm genug, wenn das ganze Land seit Monaten einem fruchtlosen Streit zusehen muss, den ein Erwin Pröll bei zwei Spritzern gelöst hätte. Aber Patienten zu präsentieren, die in Wien behandelt wurden, um sich über Wien zu beschweren, kann nur als verspäteter Beitrag zum Fasching gewertet werden. Sollte die ÖVP Niederösterreich eine Rückkehr ins ernsthafte Fach planen, muss sie nicht weit schauen. Ein Blick in die eigenen Kommentarspalten würde genügen, um zu wissen, was die Bevölkerung von ihr erwartet: Arbeiten statt Anpatzen und Lösungen statt Lächerlichem!“
Niederösterreicher von Streit zunehmend genervt

