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05.05.2026

Zonschits: „Freibäder weiter unter Druck – Schwarz-Blau lässt Gemeinden im Stich“

Pressemeldungen über aktuelle Entwicklungen zeigen klar: Unsere Warnungen aus dem vergangenen Sommer waren berechtigt. Die Lage vieler Freibäder ist weiterhin angespannt, vielerorts spitzt sie sich weiter zu. Und in manchen Orten gelingt der Betrieb nur mehr mit ehrenamtlichem Engagement – das zeigt, wie ernst die Situation ist“, hält SPÖ-Kommunalsprecher LAbg. Rene Zonschits fest. Steigende Energie- und Personalkosten, notwendige Sanierungen und finanzielle Engpässe in den Gemeinden würden den Betrieb zunehmend erschweren.


Während die Kosten für den laufenden Betrieb weiter steigen, versuchen viele Gemeinden gegenzusteuern, indem sie Preise um fünf bis zehn Prozent erhöhen – doch das löst das strukturelle Problem der Unterfinanzierung unserer Gemeinden nicht. Zudem stellen die höheren Preise eine weitere finanzielle Belastung für Familien dar.


„Ein unbeschwerter Besuch im Freibad ist für viele Familien nicht mehr möglich“, so Zonschits, der daran erinnert, dass die SPÖ NÖ bereits im Vorjahr einen Rettungsplan mit einer eigenen Landesförderung und klaren Perspektiven für Gemeinden vorgelegt hat – dieser wurde von der schwarz-blauen Landeskoalition abgelehnt:

„Anstatt rechtzeitig zu handeln, hat man weggeschaut. Jetzt sehen wir die Folgen: Weiter steigender Druck auf Gemeinden, steigende Preise für Familien und die Gefahr weiterer Schließungen.“


Freibäder sind kein Luxus, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie sind Orte, an denen Kinder schwimmen lernen, Familien sich Erholung leisten können und Gemeinschaft entsteht. Wer hier nicht investiert, spart am falschen Platz“, so Zonschits abschließend, der ÖVP und FPÖ in die Pflicht nimmt und weitere Initiativen im NÖ Landtag ankündigt.


SPÖ sieht Warnungen des vergangenen Jahres bestätigt: Standorte wackeln, Preise steigen