Hauptinhalt
26.02.2026
Suchan-Mayr zu Energiedebatte im NÖ Landtag: „Schwarz/Blau entscheidet sich gegen die Bevölkerung!“
Mit gleich drei Anträgen brachte die SPÖ das Thema Energie gebündelt in den NÖ Landtag: Die Übergewinne der EVN sollen endlich zur Senkung der Strompreise verwendet werden, die massiv gestiegenen Netzentgelte müssen spürbar abgefedert und leistbare Energie verbindlich in der Satzung der EVN abgesichert werden. Für SPÖ-Energiesprecherin LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr ist klar, dass es dabei nicht um technische Details, sondern um politische Grundsatzentscheidungen geht:
„Allein in den vergangenen Geschäftsjahren hat die EVN rund 1,44 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Gleichzeitig kämpfen viele Haushalte mit hohen Stromrechnungen. Wer hier nicht handelt, entscheidet sich bewusst gegen die Menschen im eigenen Bundesland.“
Suchan-Mayr führt weiter aus, dass ein Landesenergieversorger in öffentlicher Hand die Aufgabe hat, für Versorgungssicherheit und Leistbarkeit zu sorgen: „Die Aufgabe des niederösterreichischen Landesenergieversorgers ist es bestimmt nicht, Rekordergebnisse zu präsentieren, während die Menschen unter den extremen Strompreisen stöhnen. Dass ÖVP und FPÖ diesem Treiben tatenlos zusehen und nichts unternehmen, ist beschämend und lässt einen ratlos zurück.“
Mit der geforderten Satzungsänderung wollte die SPÖ sicherstellen, dass leistbare Energie dauerhaft als verbindlicher Auftrag in der EVN verankert wird. „Leistbarkeit darf nicht von der jeweiligen Stimmungslage abhängen!“, so Suchan-Mayr, die darauf verweist, dass andere Bundesländer wie bspw. Tirol längst zeigen, wie es geht und um beinahe ein Drittel günstigere Strompreise anbieten.
Dass ÖVP und FPÖ hier weiter das Gaspedal bei den Energiepreisen durchdrücken, anstatt auf die Strompreisbremse zu steigen, sieht Kerstin Suchan-Mayr als abermalige vertane Chance: „Aber es zeigt nur wieder einmal, dass sich ÖVP und FPÖ lieber für die Rekordergebnisse der EVN rühmen, anstatt sich für die niederösterreichische Bevölkerung starkzumachen!“
Ein §34-Antrag auf eine gerechte Verteilung der Netzkosten – der auf Initiative der SPÖ NÖ auf der Tagesordnung stand – wurde im Plenum angenommen.
ÖVP und FPÖ lehnen im Landtag eine Satzungsänderung bei der EVN sowie eine Verwendung der EVN-Milliardengewinne für günstige Strompreise

