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20.03.2026

SPÖ NÖ zum Weltwassertag: Wasser sichern, Energie leistbar machen

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März betont die SPÖ Niederösterreich die zentrale Bedeutung von sauberem und leistbarem Wasser als Grundlage für Lebensqualität, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig verweist sie auf die enge Verbindung zwischen Wasser- und Energiepolitik – und fordert einmal mehr entschlossene Maßnahmen gegen steigende Energiepreise.

 

„Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage. Es darf nicht zur Kostenfrage werden, sondern muss für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher in hoher Qualität und leistbar zur Verfügung stehen. Dafür tragen wir als öffentliche Hand eine besondere Verantwortung“, stellt Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich klar.

 

Gerade im Bereich der Wasserinfrastruktur zeige sich, wie wichtig langfristige Investitionen und eine funktionierende öffentliche Daseinsvorsorge seien. Diese Prinzipien müssten auch für den Energiesektor gelten, so Hergovich weiter: „Während wir beim Wasser auf Versorgungssicherheit und Fairness achten, erleben wir im Energiebereich – gerade beim Landesenergieversorger EVN – genau das Gegenteil: Steigende Preise, hohe Gewinne und zu wenig Entlastung für die Bevölkerung.“

 

Auch Energiesprecher Nationalrat Alois Schroll zieht eine klare Verbindung zwischen Wasser- und Energiepolitik: „Wasserkraft ist eine der wichtigsten heimischen Energiequellen und ein Schlüssel für die Energiewende. Umso unverständlicher ist es, dass die Menschen trotz günstiger Erzeugung mit immer höheren Strompreisen konfrontiert sind.“

 

In diesem Zusammenhang erneuern Hergovich und Schroll auch ihre Kritik am derzeitigen Strompreissystem: „Die sogenannte Merit-Order führt dazu, dass günstiger Strom aus Wasser- und erneuerbaren Energiequellen zum teuren Gaspreis verkauft wird. Dieses System ist in Krisenzeiten völlig aus der Zeit gefallen und treibt die Preise künstlich nach oben. Die Merit-Order muss ausgesetzt bzw. reformiert werden, damit die tatsächlichen, deutlich niedrigeren Erzeugungskosten endlich auch bei den Menschen ankommen.“

 

Schroll fordert einmal mehr ein Umdenken bei der Energiepolitik in Niederösterreich und bei der EVN: „Es kann nicht sein, dass Rekordgewinne eingefahren und gleichzeitig die Haushalte belastet werden. Die Übergewinne müssen endlich bei den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern ankommen – in Form von spürbaren Entlastungen.“

 

Abschließend unterstreichen Hergovich und Schroll, dass Wasser- und Energiepolitik gemeinsam gedacht werden müssen: „Beides gehört zur öffentlichen Grundversorgung. Unser Ziel ist klar: Leistbares Wasser und leistbare Energie für alle – nicht maximale Profite für wenige.“