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18.03.2026

SPÖ NÖ fordert Rücktritt von OMV-Chef Alfred Stern

„Wenn ein OMV-CEO, der laut öffentlich zugänglichen Vergütungsberichten mehrere Millionen Euro im Jahr verdient, meint, wer sich das Tanken nicht leisten kann, werde eben zu Fuß gehen, dann ist das an Arroganz kaum zu überbieten. So jemand ist als Vorstandsvorsitzender untragbar!“, fordert SPÖ-Landesparteivorsitzender, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich den Rücktritt von OMV-Chef Alfred Stern.


„Wer jetzt mit erhobenem Zeigefinger über das Auto spricht, hat die Realität der Pendlerinnen und Pendler nicht verstanden“, stellen Hergovich und die beiden SPÖ-Nationalräte Rudolf Silvan und Alois Schroll klar.


„Wenn der Zug doppelt so lange braucht oder gar nicht fährt, dann ist das Auto keine Frage der Bequemlichkeit, sondern der Notwendigkeit“, so Hergovich, Silvan und Schroll mit Verweis auf aktuelle Analysen der Arbeiterkammer Niederösterreich, die zeigen, dass viele Beschäftigte auf Jobs außerhalb ihrer Wohnorte angewiesen sind: „Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis politischer Versäumnisse in Niederösterreich – wer den öffentlichen Verkehr nicht ausbaut und gleichzeitig Arbeitsplätze vor Ort nicht stärkt, darf sich über steigende Autozahlen nicht wundern.“


„Wenn Pendlerinnen und Pendler aus dem Mostviertel nach Wien mit dem Auto gut eine Stunde brauchen, mit Öffis aber deutlich länger unterwegs sind oder mehrmals umsteigen müssen, dann entscheiden sich die Menschen aus Notwendigkeit fürs Auto“, hält Alois Schroll fest.


„Die Menschen brauchen echte Alternativen zum Auto – keine Belehrungen von oben und schon gar keine abgehobenen Aussagen von Managern, die an der Lebensrealität der Bevölkerung vorbeigehen“, fordert Rudolf Silvan abschließend einen konsequenten Ausbau des öffentlichen Verkehrs und mehr Arbeitsplätze in den Regionen.

Hergovich/Silvan/Schroll: „Wer Pendler belehrt, verkennt die Lebensrealität in Niederösterreich“