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31.01.2026

SPÖ fordert per Antrag eine Satzungsänderung bei der EVN

Wenn Strompreise sinken, dann ist das gut, aber es reicht nicht, wenn die Entlastung von der Lust und Laune von Mikl-Leitner, Landbauer und der EVN abhängt“, betont SPÖ-Energiesprecherin LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr anlässlich eines SPÖ-Antrags zur Verankerung einer dauerhaft leistbaren Energieversorgung in der Satzung der EVN AG:

„Leistbarkeit muss ein fixer Auftrag sein, kein kurzfristiges Versprechen.“


Zwar seien jüngste Ankündigungen zu günstigeren Stromtarifen ein Schritt in die richtige Richtung, doch ohne strukturelle Absicherung drohe das rasche Ende der Entlastung, so Suchan-Mayr weiter: „Heute zehn Cent, morgen wieder deutlich mehr – das kann nicht die Perspektive für Haushalte und Betriebe sein.“


Nachdem andere Bundesländer längst vorgemacht haben, dass eine aktive Eigentümerstrategie spürbare Entlastung bringt, ist das Land Niederösterreich besonders gefordert, nachdem sich die EVN mehrheitlich im Eigentum des Landes befindet. „Gerade die schwarz-blaue Landeskoalition muss jetzt zeigen, auf wessen Seite sie steht: Auf jener der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher oder auf jener der Luxusvorstände und Aktionäre“, so Suchan-Mayr.


Ziel des SPÖ-Antrags ist es jedenfalls, leistbare Energie langfristig abzusichern und Planungssicherheit zu schaffen, betont Kerstin Suchan-Mayr abschließend einmal mehr:

„Für eine Familie bedeutet ein fairer Strompreis, dass am Monatsende Geld für den Einkauf bleibt. Für einen Betrieb entscheidet er über Wettbewerbsfähigkeit. Leistbare Energie ist Daseinsvorsorge, und genau so muss sie auch behandelt werden.“

Suchan-Mayr: „Leistbare Energie muss verbindlich gesichert werden“