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18.06.2026

Schindele: „Integration gelingt nur mit klaren Regeln und echter Verantwortung“

Zur Aktuellen Stunde im NÖ Landtag zum Thema Integration hält SPÖ-LAbg. Kathrin Schindele fest, dass ein geordneter und konsequenter Migrationskurs notwendig sei. „Der von Landesrat Antauer präsentierte Integrationskodex enthält viele Überschriften, aber wenig konkrete Maßnahmen. Dennoch ist das klare Bekenntnis zu einer geordneten und restriktiven Migrationspolitik richtig“, so Schindele, für die der Handlungsbedarf jedoch deutlich weiter geht als im Integrationskodex abgebildet: „Wer unseren Schutz genießt, muss auch Verantwortung übernehmen. Deshalb fordern wir eine verpflichtende gemeinnützige Arbeit für Asylwerber nach dem Vorbild Kärntens und des Burgenlands. Arbeit schafft Tagesstruktur, soziale Kontakte und ist die beste Form der Integration.“


Darüber hinaus fordert die SPÖ Niederösterreich eine landesweite Hausordnung für Asylunterkünfte mit klaren Rechten, Pflichten und spürbaren Konsequenzen bei Verstößen. „Integration ist keine Einbahnstraße. Wer hier lebt, muss Deutsch lernen, unsere Gesetze respektieren und sich an die Regeln halten“, betont Schindele, die abschließend auch mehr Maßnahmen für eine gelungene Integration in den Arbeitsmarkt verlangt: „Deutschkurse müssen über das AMS ab dem ersten Tag zugänglich sein. Zusätzlich braucht es ein eigenes Arbeitsmarktprogramm mit Fokus auf Qualifizierung und die Vermittlung in Mangelberufe. Migration muss begrenzt und gesteuert werden, Integration muss funktionieren – dafür braucht es konkrete Maßnahmen statt bloßer Ankündigungen!“

SPÖ NÖ fordert verpflichtende gemeinnützige Arbeit, mehr Deutschkurse und klare Konsequenzen bei Regelverstößen