Hauptinhalt

18.06.2026

Bierbach/Peterl: „Landbauer muss das Mobilitäts-Chaos in Korneuburg beenden“

Mit Kritik reagieren SPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Michael Bierbach und der Korneuburger SPÖ-Bezirksvorsitzende, Bundesrat Martin Peterl auf die drohende Einstellung des Anruf-Sammeltaxi-Systems „Bezirk Korneuburg Mobil“. Die Verantwortung für das entstandene Chaos liegt nicht bei den Gemeinden, wie die FPÖ behauptet, sondern beim blauen Verkehrslandesrat Landbauer, betont Bierbach: „Die Gemeinden haben auf die Zusage des Landes vertraut, dass mit dem Pilotprojekt ‚Weinviertel West‘ rechtzeitig eine Nachfolgelösung bereitsteht. Wenn sich dieses Projekt wegen Schlampigkeiten bei der Ausschreibung nun verzögert, darf das nicht zulasten der Gemeinden und der Bevölkerung gehen!“

 

Denn das bestehende Angebot sei für viele Menschen unverzichtbar, weiß Peterl, der sogleich die FPÖ-Schuldzuweisungen an die Gemeinden auf das Schärfste zurückweist: „Für Pendlerinnen und Pendler, ältere Menschen oder Jugendliche ist ‚Korneuburg Mobil‘ ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Es kann nicht sein, dass die Menschen plötzlich um ihre Mobilität fürchten müssen, weil Landbauer keinen nahtlosen Übergang sichergestellt hat! Die Gemeinden haben ihre Planungen jedenfalls auf Basis der Zusagen des Landes vorgenommen. Wenn die FPÖ jetzt einen schwarzen Peter für das dilettantische Vorgehen ihres Landesrats sucht, dann ist sie bei unseren Gemeindevertreterinnen und -vertretern an der falschen Adresse!“

 

Die SPÖ fordert jedenfalls die Fortführung von „Bezirk Korneuburg Mobil“ bis zum tatsächlichen Start von „Weinviertel West“, so Bierbach und Peterl abschließend: „Es darf keine Versorgungslücke geben und keine zusätzlichen Kosten für die Gemeinden! Landbauer muss jetzt sofort handeln und seine Fehler ausbügeln!“

Gemeinden und Bevölkerung dürfen nicht für die Versäumnisse des Landes zahlen