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12.03.2026
Scheele: „Pflegekräfte brauchen bessere Arbeitsbedingungen“

„Die Entwicklungen in Salzburg zeigen, wie schnell Pflegekräfte zum Spielball von schwarz-blauer Politik werden können. Dass der Pflegebonus gestrichen werden sollte, hat bei vielen Beschäftigten große Verunsicherung ausgelöst. Ein solcher Schritt darf in Niederösterreich keinesfalls passieren“, betont SPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Mag. Karin Scheele im Zusammenhang mit dem österreichweiten Pflegevolksbegehren „Stopp den Pflegeraub!“.
Scheele verweist darauf, dass Pflegekräfte enorme Leistungen erbringen und dafür verlässliche Rahmenbedingungen brauchen:
„Wer tagtäglich Verantwortung für kranke und pflegebedürftige Menschen übernimmt, braucht Sicherheit und faire Bezahlung.“
Die SPÖ versucht mittels Initiativen im NÖ Landtag seit Jahren, für Verbesserungen im gesamten Gesundheits- und Pflegebereich zu sorgen. Etwa durch eine Personaloffensive, wo speziell beim Gehalt während der Ausbildung – nach Vorbild von Polizeischülern – begonnen werden muss. Damit einhergehend forderte man mehrmals bessere Arbeitsbedingungen für die Angestellten, einen wissenschaftlich basierten Pflegeschlüssel und die Möglichkeit für pflegende Angehörige, beim Land angestellt zu werden.
Nachdem man mit all diesen Forderungen wiederholt auf taube schwarz-blaue Ohren gestoßen ist, ruft Scheele zur Unterstützung des Volksbegehrens auf: „Wer eine sichere Zukunft der Pflege will, sollte das Volksbegehren ‚Stopp den Pflegeraub!‘ unterstützen. Denn Pflegekräfte verdienen verlässliche Rahmenbedingungen. Unabhängig vom Volksbegehren werden wir als SPÖ NÖ im Landtag weiter alles versuchen, um Pflegekräften endlich die Wertschätzung entgegenzubringen, die ihnen gebührt!“
SPÖ NÖ beharrt auf langjährigen Forderungen, um Pflegekräfte zu entlasten; eine schwarz-blaue Streichung des Pflegebonus wie in Salzburg darf in Niederösterreich keinesfalls passieren

