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02.03.2026
Pfister: „FPÖ NÖ macht bei EVN-Übergewinnen die 180-Grad-Wende“
Im Juli 2022 forderte die FPÖ NÖ noch lautstark, die Gewinnanteile der EVN in Form von Energiegutscheinen an die Kundinnen und Kunden zurückzuzahlen. Übergewinne sollten den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern zugutekommen. Heute, als Teil der schwarz-blauen Landeskoalition, stimmt dieselbe FPÖ gegen genau dieses Prinzip und lehnt einen Antrag ab, mit dem ein wesentlicher Teil der aktuellen EVN-Gewinne für eine spürbare Tarifsenkung oder Gutschrift verwendet werden soll.
„Was früher angeblich eine Frage der Gerechtigkeit war, ist heute plötzlich vollkommen egal. Udo Landbauer ist ein Wendehals in Reinkultur“, kann SPÖ-LAbg. Rene Pfister nur den Kopf schütteln: „2022 wollte man noch Energiegutscheine verteilen – jetzt verteilt die FPÖ Ausreden.“
Besonders deutlich wird der Umfaller beim Blick auf die Zahlen: Mit den aktuellen Gewinnen – allein in den vergangenen Geschäftsjahren hat die EVN rund 1,44 Milliarden Euro Gewinn gemacht – wäre eine Senkung des Strompreises um bis zu 6 Cent pro Kilowattstunde möglich. Für einen Vier-Personen-Haushalt würde das rund 300 Euro Entlastung im Jahr bedeuten. Geld, das viele Familien angesichts der Teuerung dringend brauchen.
„Die FPÖ hat vor drei Jahren völlig zurecht erkannt, dass ein Landesenergieversorger wie die EVN Verantwortung trägt. Kaum sitzt man mit der ÖVP an einem Tisch, ist davon nichts mehr übrig. Dass die FPÖ gerne umfällt, ist im ganzen Land ja bekannt – dass sie aber derart dreist und frech agiert, ist dann doch bemerkenswert“, so Pfister.
Für die SPÖ bleibt jedenfalls klar: Die EVN steht zu 51 Prozent im Eigentum des Landes NÖ und wer Mehrheitseigentümer ist, trägt Verantwortung. Rene Pfister abschließend:
„Während die schwarz-blaue Landeskoalition einknickt, stehen wir zu unserem Wort: Übergewinne gehören zur Entlastung der Menschen eingesetzt!“
Landbauer, Teufel und Co. tauschen den Energiegutschein gegen politische Ausreden

