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05.03.2026

Internationaler Frauentag: SPÖ NÖ fordert echte Gleichstellung für Frauen

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März machen Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich sowie Landtagspräsidentin und Vorsitzende der SPÖ-Frauen Niederösterreich Elvira Schmidt einmal mehr auf die bestehenden Ungleichheiten aufmerksam und fordern konkrete politische Maßnahmen für mehr Gerechtigkeit für Frauen.

 

„Der Internationale Frauentag erinnert uns alljährlich daran, dass Gleichstellung noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Frauen verdienen nach wie vor weniger als Männer, übernehmen den Großteil der unbezahlten Familien- und Pflegearbeit und sind häufiger von Altersarmut betroffen. Das müssen wir endlich ändern“, betont Hergovich.

 

83 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Gleichzeitig verdienen Frauen im Durchschnitt rund 18 Prozent weniger als Männer. „Diese Zahlen verdeutlichen eindrucksvoll, dass konsequente Schritte gegen die strukturellen Ungleichheiten erforderlich sind“, beschreibt Hergovich: „Wer es ernst meint mit Gleichstellung, muss politisch handeln: Durch faire Löhne, bessere Kinderbetreuung, mehr Unterstützung für berufstätige Frauen und eine Politik, die Frauen nicht benachteiligt. Gleichstellung ist kein Frauenthema – sie ist ein Gerechtigkeitsthema für die ganze Gesellschaft.“

 

Auch Landtagspräsidentin und SPÖ-Frauen NÖ-Vorsitzende Elvira Schmidt erinnert daran, dass Österreich bei der Gleichstellung noch immer großen Aufholbedarf hat: „Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern gehören in Österreich zu den höchsten in der Europäischen Union. Es ist höchste Zeit für ‚Halbe/Halbe‘ – bei Einkommen, bei Chancen und bei Verantwortung.“

 

Einen besonders wichtigen Schwerpunkt sieht Schmidt auch im Pflegebereich, in dem überwiegend Frauen arbeiten: „Gerade in der Pflege zeigt sich die Schieflage besonders deutlich: Die Arbeit ist enorm verantwortungsvoll, körperlich und psychisch belastend – und trotzdem wird sie noch immer zu schlecht bezahlt. Viele der Beschäftigten sind Frauen, die tagtäglich dafür sorgen, dass unsere Eltern und Großeltern gut versorgt sind. Wer von Wertschätzung für Pflege spricht, muss auch für bessere Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung sorgen.“

 

Hergovich und Schmidt betonen abschließend, dass die Sozialdemokratie auch weiterhin konsequent für die Rechte und Chancen von Frauen eintreten wird: „Der Internationale Frauentag erinnert uns daran, wie viel bereits erreicht wurde – und gleichzeitig zeigt er Jahr für Jahr wie viel noch zu tun ist. Unser Ziel bleibt klar: Ein Niederösterreich, in dem Frauen und Männer gleiche Chancen, gleiche Rechte und gleiche Möglichkeiten haben.“