Hauptinhalt

25.02.2026

Hergovich zu neuerlichem EVN-Millionen-Ergebnis im 1. Quartal: „Schwarz-blaue Landeskoalition muss endlich für Entlastung sorgen!“

Das heute bekannt gewordene Konzernergebnis der EVN mit einem Anstieg um 9,8 Prozent auf 126,9 Millionen Euro im ersten Quartal sorgt für scharfe Kritik seitens der SPÖ Niederösterreich. Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich sieht die schwarz-blaue Landeskoalition in der Pflicht, endlich im Sinne der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu handeln.

 

„Während viele Familien und Betriebe weiterhin unter hohen Energie- und Lebenshaltungskosten leiden, schreibt die EVN neuerlich ein millionenschweres Ergebnis. Das passt schlichtweg nicht zusammen“, so Hergovich.

 

„Eigentümervertreter dürfen nicht länger zuschauen“

Das Land Niederösterreich ist Mehrheitseigentümer der EVN. Für Hergovich ist daher klar: „Die schwarz-blaue Landeskoalition kann sich nicht abputzen. Wer Mehrheitseigentümer ist, trägt Verantwortung.“

 

Die SPÖ NÖ fordert seit Monaten eine spürbare Entlastung bei Strom- und Netzkosten sowie mehr Transparenz in der Preisgestaltung. „Wenn Gewinne steigen, muss auch die Bereitschaft steigen, die Kundinnen und Kunden zu entlasten. Alles andere ist ein Schlag ins Gesicht jener, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen“, betont Hergovich.

 

NÖ-Plan mit klarem Energieschwerpunkt

Im Rahmen des gemeinsam mit Klub, Abgeordneten und über 100 Expertinnen und Experten erarbeiteten NÖ-Plans hat die SPÖ Niederösterreich einen klaren Energieschwerpunkt gesetzt. Ziel ist eine nachhaltige, regionale und vor allem leistbare Energieversorgung.

 

„Unser Ansatz ist klar: Energie darf kein Luxusgut sein. Wir wollen Preisstabilität, mehr Kontrolle über Netzkosten, eine faire Gewinnverwendung und Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energie, die direkt den Landsleuten zugutekommen“, erklärt Hergovich.

 

Klare Forderungen an EVN und Landeskoalition

Hergovich richtet daher eine klare Botschaft an die schwarz-blaue Landeskoalition und den EVN-Vorstand: „Die EVN muss umgehend für die Entlastung der Landsleute sorgen. Die längst überfällige Preissenkung braucht es sofort, nicht erst mit Ende der Heizperiode im April.“

 

„Die Aufgabe der schwarz-blauen Landeskoalition ist es nicht, Rekordgewinne zu verwalten, sondern Lebensrealitäten zu verbessern. Schwarz-Blau muss sich entscheiden: Steht man auf der Seite der Aktionärinnen und Aktionäre, die sich Jahr für Jahr die Hände reiben, dank der Millionen an Dividenden oder auf der Seite der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher?“, so Hergovich abschließend.

 

Die SPÖ Niederösterreich werde weiterhin konsequent für leistbare Energie, Transparenz und soziale Fairness eintreten.