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26.03.2026
Hergovich: Volle Solidarität mit der Exekutive

Heute haben Mitglieder der FSG Polizei, darunter Martin Noschiel von der Bundes-FSG, NÖ-Vorsitzender Hartmut Schmid und Peter Riesenhuber, Landesrat Sven Hergovich und den Klub der SPÖ NÖ Abgeordneten über die aktuelle Unterschriftenaktion in der Exekutive informiert. Bereits mehr als 2.500 Polizistinnen und Polizisten und damit die Hälfte des Personals in den operativen Dienststellen hat gegen das neu geplante Dienstzeitmanagement (DZM) unterschrieben. Trotz bekannter Toleranz im NÖAAB-Imperium BMI gegenüber politisch vielfältiger Meinungsäußerung.
„Die geplante Änderung im Bereich der Dienstzeiten ist ein Anschlag auf die Sicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher in den Regionen. Schließtage auf den Inspektionen werden mehr und mehr und bewegen sich mancherorts inzwischen schon zwischen 60 und 120 Tagen. Die Angst in vielen Regionen, dass Einpendler sich mit nun drohenden Gehaltskürzungen die Fahrt in andere Bezirke nicht mehr antun, ist berechtigt. Eine Neuregelung der Dienstzeiten und damit einhergehenden Änderungen im Bereich der Mehrdienstleistungen, die das Durchschnittsgehalt der Exekutivbeamten reduzieren, gefährdet die Sicherheit. Das lehnen wir massiv ab. Die FSG hat unsere volle Unterstützung sich für Kolleginnen und Kollegen einzusetzen. Nur eine fair bezahlte Polizei ist auch eine gut arbeitende und funktionierende Polizei“, sagt Kontroll-Landesrat Sven Hergovich.
„Die große Unterstützung aus der Exekutive freut uns sehr. Die mehr als 2.500 Unterschriften in NÖ sind ein klares Signal, dass die Kolleginnen und Kollegen das neue Dienstzeitmanagement massiv ablehnen. Der kolportierte Mehrwert im Bereich der Familienfreundlichkeit und der Gesundheit ist für uns leider nicht erkennbar. Es stellt auch eine Gehaltskürzung durch die Hintertür dar, da bisher die Mehrdienstleistungen einen fixen Bestandteil des Gehaltes darstellten. Das gefährdet nicht nur die Arbeitszufriedenheit der Kolleginnen und Kollegen, es ist auch eine mutwillige Verschlechterung des Polizeiberufs. Das schadet der Sicherheitslage im Land. Unser Appell an die Politik und Innenminister Gerhard Karner ist daher, diese Reform im Sinne der Kolleginnen und Kollegen umzusetzen“, sagen Martin Noschiel von der Bundes-FSG, Nö-Vorsitzender Hartmut Schmid und Peter Riesenhuber.
Neues Dienstzeitmanagement darf die Sicherheit der Bevölkerung nicht gefährden

