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02.02.2026

Hergovich: „Schwarz-Blau schaut seit zweieinhalb Jahren zu, wie die Arbeitslosigkeit steigt“

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen sind ein weiterer Beweis dafür, dass die schwarz-blaue Landeskoalition in Niederösterreich seit zweieinhalb Jahren untätig ist. Während der österreichweite Durchschnitt bei 3,8 Prozent liegt, ist es in Niederösterreich ein Plus von 6,5 Prozent. Damit wird mit 58.908 arbeitslosen Menschen klar: Statt gegenzusteuern, schaut Schwarz-Blau zu – wobei besonders die „Leistung“ der zuständigen FPÖ-Landesrätin Rosenkranz hervorzuheben ist, die nahezu keine Gelegenheit auslässt, um mit dem Finger in Richtung Bund zu zeigen und Verantwortung abzuschieben.

 

„Während andere Bundesländer in Qualifizierung und Beschäftigung investieren, gibt es in Niederösterreich Stillstand. Projekte wurden gestrichen, Chancen vertan, Menschen alleine gelassen“, kritisiert SPÖ-Landesparteivorsitzender, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich.

 

Die SPÖ NÖ fordert ÖVP und FPÖ auf, endlich die Arbeitsmarktpolitik mit einem Konjunkturpaket, gezielten Qualifizierungsmaßnahmen und Beschäftigungsprogrammen aktiv anzugehen, damit Menschen wieder Perspektiven bekommen. „Dazu braucht es auch endlich leistbare Energiepreise – das Land hat mit der EVN ein zentrales Instrument in der Hand, nutzt es aber bis heute nicht“, betont Hergovich und meint abschließend: „Arbeitslosigkeit ist kein Naturgesetz – man muss sie bekämpfen!“


Arbeitslosigkeit in NÖ um 6,5 Prozent höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres; politisches Versagen der schwarz-blauen Landeskoalition in Niederösterreich