Hauptinhalt
10.03.2026
Hergovich: ÖVP/FPÖ-Koalition in NÖ gefordert, Tankstellen-Kontrollen nach Wiener Vorbild vorzunehmen

Angesichts stark steigender Spritpreise fordert Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich verstärkte Kontrollen von Tankstellen auch in Niederösterreich. Vorbild dafür seien die aktuellen Schwerpunktaktionen des Marktamtes in Wien, bei denen Preisentwicklungen genau überprüft werden.
„Wenn in Wien das Marktamt Tankstellen kontrolliert, um sicherzustellen, dass die Preisgestaltung korrekt erfolgt, dann muss das auch in Niederösterreich möglich sein. Die Menschen haben ein Recht darauf zu wissen, ob sie an der Zapfsäule fair behandelt werden. Für viele Menschen im Land ist das Auto keine Luxusfrage, sondern tägliche Notwendigkeit – für den Weg in die Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen. Gerade im ländlichen Raum sind die Menschen auf ihr Auto angewiesen. Wenn Spritpreise in kurzer Zeit stark schwanken oder intransparent erscheinen, muss die öffentliche Hand genau hinschauen“, betont Hergovich.
Konkret fordert die SPÖ NÖ daher eine landesweite Schwerpunktaktion der Bezirkshauptmannschaften, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bei Tankstellen konsequent zu überprüfen. „Gerade jetzt, wo die Spritpreise wieder stark steigen, darf die schwarz-blaue Landeskoalition nicht tatenlos zusehen. Die Bezirkshauptmannschaften müssen – so wie die Marktämter in Wien – kontrollieren, ob bei den Preisänderungen alles korrekt abläuft“, so Hergovich.
„Ein Land muss tun, was ein Land tun kann. Und da geht es nicht darum, Unternehmer zu schikanieren. Es geht darum sicherzustellen, dass sich niemand auf Kosten der Autofahrerinnen und Autofahrer bereichert. Transparenz und Kontrolle sind in Zeiten steigender Preise wichtiger denn je. Wien zeigt vor, wie es geht! ÖVP-LH Mikl-Leitner und FPÖ-Konsumentenschutz-Landesrätin Rosenkranz sind hier gefordert, endlich tätig zu werden“, sieht Hergovich darin auch ein wichtiges Signal an die Bevölkerung.
Abschließend richtet Hergovich einen klaren Appell an die schwarz-blaue Landeskoalition: „Die Spritpreise dürfen nicht einfach durchrauschen, während Schwarz-Blau im Land zuschaut. Niederösterreich sollte sich hier ein Beispiel an Wien nehmen.“

