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04.03.2026

Hergovich: EVN muss Floating Tarife einstellen

„Floating Tarife sind in der Krise für Kundinnen und Kunden eine Katastrophe. In kürzester Zeit steigen die Preise stark an. Umso unverständlicher ist es, dass der Landesenergieversorger EVN diese weiter anbietet. Seit 2022 haben wir internationale Krisen von der Ukraine, über Israel, Gaza, Syrien, den Iran, Venezuela, bis Taiwan. Alle diese Krisen waren mit starken Preissprüngen verbunden. In so unsicheren Zeiten werden Floating Tarife zu reinem Glücksspiel auf Kosten der Kundinnen und Kunden. Mikl-Leitner und Landbauer müssen das abstellen. Alle Floating-Tarife und besonders die Gastarife müssen sofort in Fixpreis-Tarife umgewandelt werden. Außerdem soll die EVN auf solche Tarife in Zukunft verzichten. Es kann nicht sein, dass die EVN von dieser Krise profitiert“, fordert SPÖ-NÖ-Vorsitzender, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich und führt fort:

 

„Ich werde eine Initiative starten, um solche Floating-Tarife generell zu verbieten. Aus meiner Sicht sind sie in derart bewegten Zeiten ein zu großes Risiko.“

 

„Die EVN ist jetzt doppelt gefordert. Einerseits müssen die Floating-Tarife beendet werden. Andererseits braucht die EVN gar nicht daran zu denken, die eben erst beschlossene Preissenkung wegen der aktuellen Krise wieder abzusagen. Das Unternehmen hat jahrelang von Übergewinnen profitiert. Jetzt ist es Zeit mit den Kundinnen und Kunden solidarisch zu sein“, schließt Hergovich.


Landesenergieversorger darf nicht zum Krisenprofiteur werden