Hauptinhalt
02.01.2026
Hergovich: Arbeitslosigkeit muss endlich bekämpft werden!
Die aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktservice zeigen eine klare Verschlechterung der Lage am niederösterreichischen Arbeitsmarkt. Ende Dezember waren fast 55.000 Menschen in Niederösterreich arbeitslos vorgemerkt – ein Plus von rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig ist die Zahl der gemeldeten offenen Stellen um fast 20 Prozent eingebrochen. Für SPÖ-NÖ-Vorsitzenden Sven Hergovich ist das ein deutliches Alarmsignal: „Wenn mehr Menschen arbeitslos werden, dann ist das kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger politischer Untätigkeit. Besonders alarmierend sei der Anstieg bei Langzeitbeschäftigungslosen, bei Menschen über 50 sowie bei Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Gerade jene, die ohnehin schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt haben, werden von dieser Landesregierung im Regen stehen gelassen. Erfolgreiche Projekte wie die Jobgarantie Marienthal wurden ersatzlos eingestellt.“
„Während andere Bundesländer gezielt in Qualifizierung, Beschäftigungsprogramme und aktive Arbeitsmarktpolitik investieren, herrscht in Niederösterreich Stillstand. Schwarz-Blau verwaltet den Arbeitsmarkt, statt ihn zu gestalten. Es fehlen Programme für Weiterbildung, für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und für junge Menschen, die den Einstieg nicht schaffen. Unsere Forderungen nach einem Konjunkturpaket werden ignoriert“, so Hergovich.
Hergovich fordert ein sofortiges Konjunkturpaket für Niederösterreich, gezielte Beschäftigungsinitiativen für Langzeitarbeitslose und ältere Personen sowie eine aktive Unterstützung von Betrieben bei Ausbildung und Umschulung: „Arbeit ist mehr als eine Zahl in der Statistik. Es geht um Sicherheit, Würde und Perspektiven für zehntausende Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher und deren Familien. Diese Verantwortung nimmt Schwarz-Blau derzeit nicht wahr.“
Schwarz-Blau lässt Arbeitslose in Niederösterreich im Stich

