Niederösterreich bei Arbeitslosigkeit weit über Österreich-Schnitt; auch Schulungen steigen massiv; Hergovich fordert dauerhafte Beschäftigungsprojekte nach Vorbild Marienthal
Die August-Zahlen zeigen eine dramatische Entwicklung am niederösterreichischen Arbeitsmarkt: Während die Zahl der Arbeitslosen österreichweit um 3,3 Prozent gestiegen ist, beträgt das Plus in Niederösterreich satte 6,8 Prozent – also mehr als doppelt so viel. 47.682 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind arbeitslos, um 3.043 mehr als vor einem Jahr.
Noch deutlicher wird die Entwicklung bei Arbeitslosen inklusive SchulungsteilnehmerInnen: Österreichweit beträgt das Plus 2,3 Prozent. Niederösterreich verzeichnet dagegen einen Anstieg von 6,7 Prozent – fast dreimal so viel. Damit weist NÖ den stärksten Anstieg aller Bundesländer auf, während Wien sogar einen Rückgang von 1 Prozent schafft.
„Die Arbeitslosigkeit steigt in Niederösterreich neuerlich besonders stark und Schwarz/Blau schaut zu. Andere Bundesländer schaffen Rückgänge, während wir fast dreimal so stark zulegen wie Österreich insgesamt. Die Landeskoalition muss endlich ihre Hausaufgaben machen und Arbeitsplätze schaffen, statt die Entwicklung schönzureden“, sagt Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich.
Besonders auffällig ist auch die Entwicklung bei den Schulungen: Österreichweit sinkt die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen um 2,2 Prozent, in Niederösterreich steigt sie hingegen um 6,1 Prozent. Wien verzeichnet sogar ein Minus von 8 Prozent.
Besonders alarmierend ist für Hergovich die Lage älterer Menschen: Österreichweit gibt es bei den Arbeitslosen ab 50 Jahren ein Plus von 6,9 Prozent. Insgesamt sind bereits 96.471 Menschen dieser Altersgruppe arbeitslos.
Hergovich: „Gerade ältere Arbeitslose dürfen wir nicht abschreiben. Wir wissen seit dem international beachteten Beschäftigungsprojekt Marienthal, dass eine Jobgarantie funktioniert. Solche Projekte müssen ausgeweitet werden. Wer arbeiten kann soll auch eine echte Chance auf Arbeit bekommen. Angesichts dieser Zahlen können wir es uns nicht leisten, erfolgreiche Modelle in der Schublade liegen zu lassen.“
Niederösterreich bei Arbeitslosigkeit weit über Österreich-Schnitt; auch Schulungen steigen massiv; Hergovich fordert dauerhafte Beschäftigungsprojekte nach Vorbild Marienthal
Die August-Zahlen zeigen eine dramatische Entwicklung am niederösterreichischen Arbeitsmarkt: Während die Zahl der Arbeitslosen österreichweit um 3,3 Prozent gestiegen ist, beträgt das Plus in Niederösterreich satte 6,8 Prozent – also mehr als doppelt so viel. 47.682 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind arbeitslos, um 3.043 mehr als vor einem Jahr.
Noch deutlicher wird die Entwicklung bei Arbeitslosen inklusive SchulungsteilnehmerInnen: Österreichweit beträgt das Plus 2,3 Prozent. Niederösterreich verzeichnet dagegen einen Anstieg von 6,7 Prozent – fast dreimal so viel. Damit weist NÖ den stärksten Anstieg aller Bundesländer auf, während Wien sogar einen Rückgang von 1 Prozent schafft.
„Die Arbeitslosigkeit steigt in Niederösterreich neuerlich besonders stark und Schwarz/Blau schaut zu. Andere Bundesländer schaffen Rückgänge, während wir fast dreimal so stark zulegen wie Österreich insgesamt. Die Landeskoalition muss endlich ihre Hausaufgaben machen und Arbeitsplätze schaffen, statt die Entwicklung schönzureden“, sagt Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich.
Besonders auffällig ist auch die Entwicklung bei den Schulungen: Österreichweit sinkt die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen um 2,2 Prozent, in Niederösterreich steigt sie hingegen um 6,1 Prozent. Wien verzeichnet sogar ein Minus von 8 Prozent.
Besonders alarmierend ist für Hergovich die Lage älterer Menschen: Österreichweit gibt es bei den Arbeitslosen ab 50 Jahren ein Plus von 6,9 Prozent. Insgesamt sind bereits 96.471 Menschen dieser Altersgruppe arbeitslos.
Hergovich: „Gerade ältere Arbeitslose dürfen wir nicht abschreiben. Wir wissen seit dem international beachteten Beschäftigungsprojekt Marienthal, dass eine Jobgarantie funktioniert. Solche Projekte müssen ausgeweitet werden. Wer arbeiten kann soll auch eine echte Chance auf Arbeit bekommen. Angesichts dieser Zahlen können wir es uns nicht leisten, erfolgreiche Modelle in der Schublade liegen zu lassen.“
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