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Niederösterreich

Hergovich: EVN-Gewinne für Preissenkungen nutzen

27.08.2026

 

EVN steigert Gewinn nach drei Quartalen erneut um 20,8 Prozent

Die EVN hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 ihr Konzernergebnis deutlich gesteigert: Der Gewinn erhöhte sich um 20,8 Prozent auf 525,1 Millionen Euro. Gleichzeitig wurde die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich sieht darin einen neuerlichen Beleg dafür, dass beim Landesenergieversorger ausreichend Spielraum vorhanden ist, um die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher stärker zu entlasten.

„525 Millionen Euro Gewinn nach nur neun Monaten sind 525 Millionen Argumente dafür, Energie für die Menschen in Niederösterreich günstiger zu machen. Wir haben immer gesagt: Die EVN ist ein wirtschaftlich starkes Unternehmen – und das soll sie auch sein. Aber ein Landesenergieversorger ist für die Menschen da und nicht umgekehrt“, sagt Hergovich.

Besonders bemerkenswert sei, dass die EVN ihren Gewinn innerhalb eines Jahres um mehr als ein Fünftel steigern konnte. „Wenn die Ergebnisse derart kräftig wachsen, muss davon auch etwas bei jenen ankommen, denen dieses Unternehmen mehrheitlich gehört: Bei den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern“, so Hergovich.

Die SPÖ NÖ habe in den vergangenen Jahren wiederholt auf die hohen Gewinne der EVN hingewiesen und eine Rückgabe der Übergewinne in Form günstigerer Energiepreise gefordert. Der Druck habe Wirkung gezeigt und zu einer Strompreissenkung beigetragen. Für Hergovich ist damit aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht: „Unser Ziel bleibt klar: Leistbare Energie statt Gewinnmaximierung.“

Positiv bewertet Hergovich das angekündigte hohe Investitionsniveau der EVN. Bis 2030 will der Konzern jährlich rund eine Milliarde Euro investieren, vier Fünftel davon in Niederösterreich. „Investitionen in Netze, erneuerbare Energie, Speicher und die Versorgungssicherheit sind wichtig und notwendig. Das unterstützen wir ausdrücklich. Aber Investitionen und leistbare Preise sind kein „Entweder-oder“. Bei einem Konzern, der nach neun Monaten mehr als eine halbe Milliarde Euro Gewinn ausweist und seine Ergebnisprognose nach oben korrigiert, muss beides möglich sein“, betont Hergovich.

Hergovich fordert deshalb die schwarz-blaue Landeskoalition als Mehrheitseigentümervertreterin auf, ihren Einfluss konsequent im Interesse der Bevölkerung einzusetzen: „Das Land Niederösterreich hält die Mehrheit an der EVN. Damit hat die Politik nicht nur Einfluss, sondern auch Verantwortung. Die Aufgabe eines Landesenergieversorgers muss sein, Versorgungssicherheit, Zukunftsinvestitionen und möglichst günstige Preise miteinander zu verbinden. Das ist auch eine entscheidende Standortfrage: Niedrige Energiepreise sind ein ganz wichtiger Beitrag zum Industriestandort Niederösterreich.“

 

EVN steigert Gewinn nach drei Quartalen erneut um 20,8 Prozent

Die EVN hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 ihr Konzernergebnis deutlich gesteigert: Der Gewinn erhöhte sich um 20,8 Prozent auf 525,1 Millionen Euro. Gleichzeitig wurde die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich sieht darin einen neuerlichen Beleg dafür, dass beim Landesenergieversorger ausreichend Spielraum vorhanden ist, um die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher stärker zu entlasten.

„525 Millionen Euro Gewinn nach nur neun Monaten sind 525 Millionen Argumente dafür, Energie für die Menschen in Niederösterreich günstiger zu machen. Wir haben immer gesagt: Die EVN ist ein wirtschaftlich starkes Unternehmen – und das soll sie auch sein. Aber ein Landesenergieversorger ist für die Menschen da und nicht umgekehrt“, sagt Hergovich.

Besonders bemerkenswert sei, dass die EVN ihren Gewinn innerhalb eines Jahres um mehr als ein Fünftel steigern konnte. „Wenn die Ergebnisse derart kräftig wachsen, muss davon auch etwas bei jenen ankommen, denen dieses Unternehmen mehrheitlich gehört: Bei den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern“, so Hergovich.

Die SPÖ NÖ habe in den vergangenen Jahren wiederholt auf die hohen Gewinne der EVN hingewiesen und eine Rückgabe der Übergewinne in Form günstigerer Energiepreise gefordert. Der Druck habe Wirkung gezeigt und zu einer Strompreissenkung beigetragen. Für Hergovich ist damit aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht: „Unser Ziel bleibt klar: Leistbare Energie statt Gewinnmaximierung.“

Positiv bewertet Hergovich das angekündigte hohe Investitionsniveau der EVN. Bis 2030 will der Konzern jährlich rund eine Milliarde Euro investieren, vier Fünftel davon in Niederösterreich. „Investitionen in Netze, erneuerbare Energie, Speicher und die Versorgungssicherheit sind wichtig und notwendig. Das unterstützen wir ausdrücklich. Aber Investitionen und leistbare Preise sind kein „Entweder-oder“. Bei einem Konzern, der nach neun Monaten mehr als eine halbe Milliarde Euro Gewinn ausweist und seine Ergebnisprognose nach oben korrigiert, muss beides möglich sein“, betont Hergovich.

Hergovich fordert deshalb die schwarz-blaue Landeskoalition als Mehrheitseigentümervertreterin auf, ihren Einfluss konsequent im Interesse der Bevölkerung einzusetzen: „Das Land Niederösterreich hält die Mehrheit an der EVN. Damit hat die Politik nicht nur Einfluss, sondern auch Verantwortung. Die Aufgabe eines Landesenergieversorgers muss sein, Versorgungssicherheit, Zukunftsinvestitionen und möglichst günstige Preise miteinander zu verbinden. Das ist auch eine entscheidende Standortfrage: Niedrige Energiepreise sind ein ganz wichtiger Beitrag zum Industriestandort Niederösterreich.“

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Hergovich und Häupl diskutierten in Prottes über die Zukunft Niederösterreichs

  NÖ-Plan-Tour: Leistbares Leben, sichere Gesundheitsversorgung und starke Gemeinden im Mittelpunkt des Diskussionsabends   Wie kann Niederösterreich gerechter, lebenswerter und zukunftsfit werden? Darüber diskutierten Kontroll-Landesrat Sven Hergovich und Wiens Altbürgermeister Michael Häupl im Rahmen der NÖ-Plan-Tour in Hacker’s Restaurant & Weinbar in Prottes. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen für die Menschen in Niederösterreich – von leistbarer Energie und Wohnen über Kinderbetreuung und Pflege bis hin zur Gesundheitsversorgung und der Zukunft der Gemeinden. „Die Menschen müssen sich das Leben wieder leisten können und darauf vertrauen dürfen, dass sie im Ernstfall die beste medizinische Versorgung bekommen. Genau dafür haben wir gemeinsam mit 114 Expertinnen und Experten den NÖ-Plan erarbeitet. Wir wollen Familien bei Energie, Wohnen und Kinderbetreuung spürbar entlasten, unsere Gemeinden stärken und sicherstellen, dass im Notfall rasch Hilfe kommt. Gerade bei der Notarztversorgung gilt für uns: Zuerst müssen Verbesserungen vorhanden, erprobt und einsatzbereit sein, bevor bestehende Strukturen verändert werden. Politik muss das Leben der Menschen verbessern – und nicht nur schöne Ankündigungen produzieren“, betonte Hergovich. Michael Häupl, selbst gebürtiger Niederösterreicher, brachte seine jahrzehntelange Erfahrung als Wiener Bürgermeister in die Diskussion ein: „Ob Stadt oder Land: Die Menschen haben überall das gleiche Recht auf gute Bildung, eine verlässliche Gesundheitsversorgung und ein Leben in Sicherheit. Die Gemeinden sind dabei unverzichtbar, aber sie dürfen mit diesen Aufgaben nicht allein gelassen werden. Es braucht ein starkes Land, das Verantwortung übernimmt. Und es braucht Politiker, die nicht nur darüber reden, was alles nicht geht, sondern dafür arbeiten, dass etwas weitergeht.“ Eröffnet wurde der Diskussionsabend von SPÖ NÖ-Klubobmann und Bezirksvorsitzendem Rene Zonschits, der auch die Schlussworte sprach. Unter den Gästen befanden sich Bundesrat Martin Peterl, Klubdirektor Johannes Leitner, Bürgermeister Ludwig Deltl und Bürgermeister a. D. Bernd Vögerle sowie zahlreiche Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter aus Prottes und dem Bezirk Gänserndorf. Auch das Publikum nutzte die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen. Kontroll-Landesrat Hergovich und Klubobmann Zonschits abschließend: „Unser NÖ-Plan ist kein Papier für die Schublade, sondern eine Einladung zum Mitreden und Mitgestalten. Wir wollen zuhören, konkrete Lösungen entwickeln und gemeinsam dafür sorgen, dass Niederösterreich ein Land wird, in dem niemand zurückgelassen wird.“ NÖ-Plan unter https://noetigfuernoe.at/.
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Hergovich zu Antauers Versagen: „Jetzt ist klar: Wer Notarztstützpunkte schließt, bevor Ersatz funktioniert, gefährdet Niederösterreich!“

  Antauer schließt Ausbau der mobilen Pflegenotfallteams frühestens 2028 ab – SPÖ NÖ sieht sich in ihrer Forderung bestätigt: Zuerst Verbesserungen, dann Strukturveränderungen! Die heutigen medialen Berichte über den verzögerten Ausbau der sogenannten Acute Community Nurses (ACN) bestätigen die Warnungen der SPÖ Niederösterreich: FPÖ-Landesrat Martin Antauer hat damit in seiner Zuständigkeit voll versagt. Denn eine wesentliche Voraussetzung für die geplante Neuorganisation der Notarztversorgung wird frühestens 2028 flächendeckend zur Verfügung stehen. Für SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzenden, Landesrat Sven Hergovich ist damit klar: „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Die schwarz-blaue Landeskoalition will Notarztstützpunkte schließen, obwohl ein wesentlicher Teil der versprochenen Ersatzversorgung noch gar nicht zur Verfügung steht. Wer zuerst den Notarzt streicht und erst Jahre später die Alternativen schafft, spielt mit der Sicherheit der Menschen. Das darf es nicht geben. Die FPÖ muss jetzt ihre Zustimmung zur Notarztschließung 2027 zurückziehen!“ Laut aktuellen Medienberichten sind die Acute Community Nurses derzeit erst an sechs Standorten im Einsatz. Vier weitere sollen in den kommenden Wochen ausgeschrieben werden. Der flächendeckende Regelbetrieb ist überhaupt erst ab 2028 vorgesehen. Für Hergovich ist das eine Bestätigung der bisherigen Kritik: „Seit Monaten verlangen wir, dass zuerst die versprochenen Verbesserungen umgesetzt, ausreichend erprobt und ihre Wirksamkeit nachgewiesen werden müssen, bevor man an Umstrukturierungen bei den Notärzten denkt. Genau so wurde es ja auch ursprünglich vereinbart. Jetzt bestätigt die schwarz-blaue Landeskoalition mit ihrem eigenen Zeitplan, dass diese Voraussetzungen noch lange nicht erfüllt sind. Damit kann es auch keine Schließungen von Notarztstützpunkten geben!“ Hergovich betont, dass die SPÖ NÖ den Ausbau der mobilen Pflege- und Notfallteams – der ACN – begrüßt: „Gut ausgebildete Pflegekräfte, zusätzliche Kompetenzen für Sanitäterinnen und Sanitäter und neue mobile Versorgungsangebote sind wichtige Verbesserungen. Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass im Ernstfall rasch die bestmögliche medizinische Hilfe kommt – unabhängig davon, wo sie in Niederösterreich wohnen.“ Abschließend fordert Hergovich die FPÖ und Antauer auf, aus den nun bekannt gewordenen Zeitplänen die notwendigen Konsequenzen zu ziehen: „Unsere Linie war von Anfang an klar: Zuerst Verbesserungen, dann Strukturveränderungen. Nicht umgekehrt! Solange die versprochenen Ersatzmaßnahmen – mobile Pflege- und Notfallteams, 24/7-Notfallversorgung an allen Krankenhausstandorten und Ausbau der Hubschrauberstandorte – nicht flächendeckend vorhanden, ausreichend erprobt und nachweislich funktionstüchtig sind, darf kein einziger Notarztstützpunkt geschlossen werden. Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten muss Vorrang vor jedem Einsparungsplan haben. Dafür werden wir weiterkämpfen!“
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Hergovich/Silvan: „Gesundheitspolitik muss bei den Menschen beginnen“

  SPÖ NÖ aktiviert Kommunikations-Plattform https://noe.spoe.at/gesundheit/;  Erfahrungen von PatientInnen und Beschäftigten sollen Verbesserungen anstoßen; Notarztversorgung aktuell im Fokus   Wenn der Notarzt im Ernstfall länger braucht, Patientinnen und Patienten monatelang auf Untersuchungen oder Operationen warten oder Beschäftigte im Gesundheitswesen vor Problemen warnen, muss die Politik zuhören und handeln. Unter dem Motto „Wenn Gesundheit Sorgen macht“ aktiviert die SPÖ Niederösterreich dafür die Kommunikations-Plattform https://noe.spoe.at/gesundheit/. Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen können dort vertraulich ihre Erfahrungen schildern. „Wie gut ein Gesundheitssystem funktioniert, zeigt sich nicht in Organigrammen und Strukturplänen, sondern dann, wenn ein Mensch Hilfe braucht. Ist im Notfall rasch genug ein Notarzt verfügbar? Bekomme ich zeitnah einen notwendigen Arzttermin? Und unter welchen Bedingungen müssen Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte oder Sanitäter arbeiten? Genau diese Erfahrungen wollen wir hören“, sagt Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich. Dass die Einbindung der Bevölkerung konkrete Verbesserungen bewirken kann, habe bereits die Gesundheitstour der SPÖ NÖ 2024 gezeigt. Damals berichteten Eltern unter anderem von langen Wartezeiten ihrer Kinder auf notwendige HNO-Eingriffe. Die SPÖ NÖ griff das Problem auf und machte es zum politischen Thema. Mit „HNÖ hilft“ wurde schließlich in Klosterneuburg eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Versorgung für tagesklinische HNO-Operationen geschaffen. „Das zeigt: Zuhören kann etwas verändern. Deshalb wollen wir den Menschen wieder eine Möglichkeit geben, uns ihre Erfahrungen mitzuteilen. Wo wir konkret helfen können, werden wir helfen. Und wo sich strukturelle Probleme zeigen, werden wir politischen Druck machen“, so Hergovich. Aktuell stehe insbesondere die Zukunft der Notarztversorgung im Fokus. Hergovich: „Gerade die Diskussion um die Notarztstützpunkte zeigt, wie groß die Sorge in vielen Regionen ist. Unsere Haltung bleibt klar: Zuerst müssen die versprochenen Verbesserungen und Ersatzmaßnahmen funktionieren, erst danach kann über Strukturanpassungen gesprochen werden. Kein Risiko im Notfall.“ Nationalrat und SPÖ-Gesundheitssprecher Rudi Silvan sieht in den Rückmeldungen auch ein wichtiges Frühwarnsystem: „Wenn uns aus verschiedenen Teilen Niederösterreichs immer wieder dasselbe Problem gemeldet wird, ist das kein Einzelfall mehr. Dann haben wir ein strukturelles Problem. Genau deshalb müssen wir den Patientinnen und Patienten genauso zuhören wie jenen, die jeden Tag in unserem Gesundheitssystem arbeiten.“ Silvan warnt gleichzeitig davor, dass rasche medizinische Versorgung zunehmend zu einer Frage der Geldbörse wird: „Wir dürfen niemals akzeptieren, dass Menschen zusätzlich privat bezahlen müssen, weil sie sonst keinen zeitnahen Termin bekommen. Medizinische Versorgung darf nicht vom Einkommen abhängen.“ Die Plattform ist ab sofort unter https://noe.spoe.at/gesundheit/ erreichbar. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Silvan abschließend: „Ob Patientin, Angehöriger, Ärztin, Pfleger oder Sanitäterin – ob anonym oder mit Namen: Erzählen Sie uns Ihre Geschichte. Ein besseres Gesundheitssystem entsteht nicht am Reißbrett, sondern indem man den Menschen zuhört, die es jeden Tag erleben.“
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