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23.06.2026

Spenger zu Neubau des Uni-Klinikums Wiener Neustadt: „Neue Köpfe, alte Fragen“

„Nachdem gestern im Wiener Neustädter Gemeinderat vom kaufmännischen Direktor über den Stand der Dinge berichtet wurde und allem Anschein nach ein wenig Bewegung in das Projekt kommt, stellt sich eine einfache Frage: Was ist in den vergangenen Jahren eigentlich passiert und wer trägt die politische Verantwortung für diesen Stillstand?“, fragt SPÖ-LAbg. Mag. Dr. Rainer Spenger, Vizebürgermeister von Wiener Neustadt. Denn bereits 2008 wurde von den ÖVP-Granden Pröll und Sobotka der Neubau des Klinikums angekündigt und hätte laut den damaligen Ankündigungen spätestens 2016 fertig sollen. „Heute diskutieren wir noch immer über Finanzierung, Zeitpläne und steigende Kosten. Die Menschen haben ein Recht auf Klarheit statt immer neuer Vertröstungen und Ausreden!“, so Spenger.


Aus diesem Grund hat die SPÖ in der vergangenen Woche eine Anfrage an den für die Landeskliniken zuständigen ÖVP-Landesrat Anton Kasser im NÖ Landtag eingebracht. Darin fordert Spenger Auskunft darüber, welchen Stand die Sonderfinanzierung des Projekts aufweist, welche Finanzierungsmodelle geprüft wurden und ob die Finanzierung überhaupt bereits beschlossen wurde.


„Mehr als ein Jahr nach dem entsprechenden Landtagsbeschluss ist weiterhin unklar, wie dieses Milliardenprojekt konkret finanziert werden soll. Gleichzeitig wird versprochen, dass Zeitplan und Kostenrahmen halten. Das passt nicht zusammen“, erklärt Spenger, der abschließend Transparenz einfordert: „Die Menschen in Wiener Neustadt haben lange genug auf dieses Klinikum gewartet. Jetzt braucht es endlich Transparenz darüber, wie das Projekt finanziert wird, ob sich der Zeitplan erneut verschiebt und ob die Kosten von mittlerweile rund 1,5 Milliarden Euro tatsächlich das Ende der Fahnenstange sind.“


SPÖ brachte Anfrage im NÖ Landtag ein; ÖVP-Landesrat Kasser muss offenlegen, was bei Finanzierung, Zeitplan und Kosten tatsächlich Sache ist