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24.01.2026

Pfister zu EVN-Preisen: „Schwarz-Blau trägt Verantwortung dafür, dass die Niederösterreicher jahrelang zu viel bezahlt haben“

„Dass die EVN nun endlich die Strompreise senkt, ist zu begrüßen – es ist aber ein Schritt, der viel zu spät kommt und ohne den massiven Druck der SPÖ niemals passiert wäre“, stellt SPÖ-LAbg. Rene Pfister klar:

„TIWAG und Verbund sind diesen Weg längst vorgegangen. In Niederösterreich wurde von ÖVP und FPÖ dagegen jahrelang zugeschaut, wie der Landesenergieversorger der Bevölkerung überhöhte Preise verrechnet.“


Über Jahre hinweg hat die EVN Übergewinne in Milliardenhöhe gemacht, während Haushalte Monat für Monat mehr zahlen mussten als in anderen Bundesländern. „Wenn sich jetzt ausgerechnet jene ÖVP rühmt, die als Mehrheits­eigentümerin jahrelang nichts getan hat, dann ist das schon bemerkenswert dreist“, so Pfister: „Die EVN reagiert nun offenbar aus eigenem Interesse und vermutlich auch deshalb, weil immer mehr Kundinnen und Kunden einem Hochpreisversorger den Rücken kehren.“


Besonders unverständlich ist für Pfister zudem der späte Zeitpunkt der Senkung:

„Warum gilt der neue Tarif erst ab 1. April und nicht mitten im Winter, wenn die Menschen heizen müssen und die Belastung am höchsten ist? Wer Entlastung ernst meint, handelt sofort.“


Die SPÖ NÖ hat jedenfalls mit dem NÖ-Plan praktikable Lösungen auf den Tisch gelegt, die zeigen, was nötig ist: Leistbare Energiepreise, eine Rückgabe der EVN-Übergewinne an die Bevölkerung und politische Verantwortung statt Wegschauen. „Wenn Schwarz-Blau es ehrlich meint, dann gehört ein großer Teil der EVN-Übergewinne der Bevölkerung – und zwar rückwirkend!“, fordert Pfister abschließend.


Die EVN-Senkung ist überfällig und Ergebnis politischen Drucks von Sven Hergovich und der SPÖ NÖ