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17.02.2026
Pfister: „EVN kassiert weiter, während Bevölkerung zur Kasse gebeten wird!“
Während bspw. der Verbund den Strompreis ab März weiter senkt, wartet die EVN weiter bis nach der Heizsaison am 1. April. Diese Verzögerung bedeutet, dass sich der Landesenergieversorger pro Sekunde 5,10 € Körberlgeld dazuverdient – spendiert von den Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Bis Anfang April kommen seit Jahresbeginn rund 40 Millionen Euro an Mehrkosten für EVN-Kunden zusammen. Aktuell hat man die 20-Millionen-Grenze überschritten, wie der EVN-Teuerungs-Zähler der SPÖ NÖ zeigt (nötigfürnö.at/evn/).
„Dass ÖVP und FPÖ die EVN schalten und walten lassen zeigt, wie ernst es diese Parteien mit der Entlastung für die Bevölkerung meinen“, kann SPÖ-LAbg. Rene Pfister weiter nur den Kopf schütteln:
„Den Schmäh, dass eine Senkung aufgrund technischer Umstellungen nicht früher möglich ist, lassen wir nicht gelten! Die Preise müssen sofort runter!“
Dass es auch gänzlich anders geht, zeigt das Bundesland Tirol, wo der Landesenergieversorger TIWAG bereits seit über einem Jahr um fast ein Drittel günstigere Strompreise anbietet wie die EVN. „Gerade weil die EVN mehrheitlich dem Land gehört, braucht es einen klaren und verbindlichen Auftrag für dauerhaft leistbare Strompreise“, so Pfister weiter, der auf den im Landtag eingebrachten Antrag der SPÖ verweist, mit dem eine entsprechende Verankerung in der Satzung der EVN sichergestellt werden soll.
„Fakt ist, dass jeder Monat – gerade bei diesen eisigen Temperaturen – zählt! Mikl-Leitner, Landbauer und Co. sind aufgerufen ihre ausufernde Ballsaison zu beenden und endlich für Niederösterreich zu arbeiten. Von einem Tanzparkett aufs andere zu schweben, während die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher weiter zur Kasse gebeten werden, geht sich nicht aus!“, so Pfister abschließend.
Verbund senkt ab März die Preise weiter; EVN ist im Bundesländer-Vergleich bereits über ein Jahr um fast ein Drittel teurer als die TIWAG

