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23.01.2026

Hergovich: EVN muss endlich nachgeben!

Drei Jahre lang haben Johanna Mikl-Leitner und Udo Landbauer dabei zugesehen, wie mehr als eine Milliarde Euro von den Taschen der niederösterreichischen Familien und Betriebe als Übergewinne zur EVN gewandert sind. Drei Jahre in denen die SPÖ NÖ unermüdlich für leistbare Energie, eine Rückgabe der Übergewinne und eine Einschränkung der grotesk hohen Managergehälter gekämpft hat. Jetzt ist der Druck zu groß geworden und die Preise sinken endlich. Nachdem die Bundesregierung eine Forderung des „Niederösterreich Plans“ umgesetzt hat, die Leistbarkeit in die Satzung zu schreiben, bestehen jetzt die rechtlichen Möglichkeiten dazu. Übrigens eine Maßnahme, die Mikl-Leitner und Udo Landbauer drei Jahre lang für undurchführbar erklärt haben. Es ist gut, dass der Druck nun so groß ist, dass die Preise endlich sinken. Zumindest auf ein Niveau, das die Tiroler TIWAG bereits im Jänner 2025 erreich hat“, analysiert Kontroll-Landesrat, SPÖ-NÖ-Vorsitzender Sven Hergovich und führt fort:

 „Es ist skandalös, dass die Preissenkung erst im April erfolgt. Die vielen Haushalte, die mit Strom heizen, werden nun also noch die ganze Heizperiode grotesk hohe Preise bezahlen müssen. Gerade bei den eisigen Temperaturen derzeit und dem dadurch erhöhten Energiebedarf ist das unzumutbar. Eine Tarifänderung muss jedenfalls schon am 1. Februar erfolgen.“

 

„Wir werden uns die neue Tariflandschaft ganz genau ansehen. Vor allem, ob es der EVN nun auch relativ zu anderen Energieanbietern gelingt, billiger zu werden. Stand heute gehen wir auch im April weiter von zu hohen Preisen aus. Hier werden wir alle neuen gesetzlichen Möglichkeiten nützen. Zudem ist die Vergangenheit nicht ungeschehen. Mehr als eine Milliarde Euro wurde in den vergangenen Jahren zu viel verlangt. Eine Rückzahlung beispielsweise in Höhe eines Energieschecks von 600 Euro für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wäre das Mindeste", so Hergovich abschließend.


SPÖ NÖ erkämpft niedrigere Strompreise im Land