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Sidl/Suchan-Mayr: „Wer Renaturierung blockiert, verschärft die Folgen der Klimakrise“

21.08.2026

SPÖ fordert Umsetzung der EU-Renaturierungsverordnung in Niederösterreich und Investitionen von 100 Millionen Euro pro Jahr; Hitze, Dürre und Extremwetter zeigen, dass Nichtstun keine Option ist

SPÖ-EU-Abgeordneter Dr. Günther Sidl, Mitglied des Umweltausschusses im EU-Parlament, und SPÖ-Umweltsprecherin LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr kritisieren die angekündigte Blockade der EU-Renaturierungsverordnung durch die schwarz-blaue Landeskoalition scharf. Gerade die aktuelle Hitze zeige, wie dringend Niederösterreich wirksame Maßnahmen für Natur-, Klima- und Bodenschutz brauche, so Sidl: „Wir erleben unmittelbar, was die Klimakrise bedeutet. Extreme Hitze, Trockenheit und ausgedörrte Böden sind längst keine abstrakten Zukunftsszenarien mehr. Wer jetzt bei der Renaturierung auf die Bremse steigt, handelt gegen die Interessen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher!“

 

Suchan-Mayr betont: „Renaturierung ist kein Selbstzweck. Mehr Bäume und Grünflächen, lebendige Böden, intakte Flüsse und weniger versiegelte Flächen schützen uns vor Hitze, Dürre und Hochwasser. Gerade unsere Gemeinden und die Landwirtschaft profitieren davon, wenn wir heute vorsorgen, statt morgen die Schäden bezahlen zu müssen.“

 

Deshalb fordert die SPÖ NÖ eine Renaturierungsoffensive mit 100 Millionen Euro jährlich – 50 Millionen durch Umschichtungen im bestehenden Fördervolumen des Landes und weitere 50 Millionen aus den Erträgen des Generationenfonds. Damit sollen insbesondere Gemeinden bei Planung, Grundstücken und Umsetzung unterstützt sowie Renaturierung und Hochwasserschutz gemeinsam vorangetrieben werden.

 

Dass die schwarz-blaue Landeskoalition in Niederösterreich einfach die Stopptaste drückt, wenn es um den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen geht, wollen Sidl und Suchan-Mayr nicht einfach hinnehmen: „Die Verantwortlichen in unserem Bundesland müssen ihre Blockadehaltung beenden und die Renaturierungsverordnung umsetzen. Geben wir unseren Flüssen und Bächen wieder mehr Raum und unseren Gemeinden die notwendigen Mittel dafür! Denn das teuerste Szenario ist, heute nichts zu tun.“

SPÖ fordert Umsetzung der EU-Renaturierungsverordnung in Niederösterreich und Investitionen von 100 Millionen Euro pro Jahr; Hitze, Dürre und Extremwetter zeigen, dass Nichtstun keine Option ist

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Suchan-Mayr betont: „Renaturierung ist kein Selbstzweck. Mehr Bäume und Grünflächen, lebendige Böden, intakte Flüsse und weniger versiegelte Flächen schützen uns vor Hitze, Dürre und Hochwasser. Gerade unsere Gemeinden und die Landwirtschaft profitieren davon, wenn wir heute vorsorgen, statt morgen die Schäden bezahlen zu müssen.“

 

Deshalb fordert die SPÖ NÖ eine Renaturierungsoffensive mit 100 Millionen Euro jährlich – 50 Millionen durch Umschichtungen im bestehenden Fördervolumen des Landes und weitere 50 Millionen aus den Erträgen des Generationenfonds. Damit sollen insbesondere Gemeinden bei Planung, Grundstücken und Umsetzung unterstützt sowie Renaturierung und Hochwasserschutz gemeinsam vorangetrieben werden.

 

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