Bevölkerung kann für den Erhalt aller Notarztstandorte unterschreiben – interaktive Karte zeigt mögliche Auswirkungen der geplanten Schließungen
„Wenn ein Mensch einen Herzinfarkt erleidet, einen Schlaganfall hat oder nach einem schweren Unfall um sein Leben kämpft, zählt jede Minute. Die Sicherheit der Menschen darf keine Frage der Postleitzahl sein“, betont Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich. Die schwarz-blaue Landeskoalition plant, im April 2027 elf der derzeit 32 Notarztstützpunkte in Niederösterreich zu streichen. Die notwendigen Ersatzmaßnahmen sind jedoch nicht gegeben. „Unsere Haltung ist unmissverständlich: Ohne gleichwertigen, erprobten Ersatz – keine Schließung. Alles andere wäre ein Experiment mit der Sicherheit der Bevölkerung“, stellt Hergovich klar.
Mit der neuen Informations- und Beteiligungsplattform www.notarzt-retten.at verstärkt der Landtagsklub der SPÖ Niederösterreich seinen Einsatz für den Erhalt aller Notarztstandorte. Eine interaktive Karte zeigt auf der neuen Plattform die bestehenden Stützpunkte, die elf von der Streichung bedrohten Standorte und die möglichen Auswirkungen auf die Fahrwege. Bürgerinnen und Bürger können ihren Wohnort eingeben und nachvollziehen, wie sich die Entfernung zum nächstgelegenen verbleibenden Notarztstützpunkt verändern könnte. Im Mittelpunkt steht auch eine Online-Petition, mit der alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein Zeichen gegen die geplanten Schließungen setzen können.
„Für die Menschen zählt nicht, wie viele Stützpunkte auf einer Landkarte eingezeichnet sind, sondern wie rasch im Ernstfall ein Notarzt bei ihnen sein kann“, erklärt SPÖ NÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Rainer Spenger. Die Berechnungen der Plattform verdeutlichen die möglichen Folgen: Für Hainburg an der Donau ergeben sich rechnerisch 38 zusätzliche Fahrminuten vom nächstgelegenen verbleibenden Stützpunkt, für Purkersdorf 27 und für Retz 26 Minuten.
„Unsere Sanitäterinnen und Sanitäter leisten hervorragende Arbeit. Dafür möchte ich allen Ehren- und Hauptamtlichen an dieser Stelle auch herzlich danken. Ihre Kompetenzen weiter auszubauen, ist richtig und wichtig. Aber zusätzliche Ausbildungen ersetzen nicht automatisch die umfassenden medizinischen Möglichkeiten einer Notärztin oder eines Notarztes“, unterstreicht Spenger.
„Im Gesundheitsplan 2040+ wurde auf unser Betreiben festgeschrieben, dass bestehende Strukturen erst verändert werden, wenn bessere Alternativen bereitstehen. Daran müssen sich ÖVP und FPÖ halten. Solange kein mindestens gleichwertiger oder besserer Ersatz vorhanden, erprobt und seine Wirksamkeit nachweislich bestätigt ist, darf kein einziger Stützpunkt geschlossen werden“, fordert Spenger.
Hergovich kündigt zugleich die Fortsetzung der Diskussions-Veranstaltungen der NÖ-Plan-Tour zum Thema ‚Notarzt‘ an allen betroffenen Standort-Gemeinden an.
Die nächsten Termine:
Bevölkerung kann für den Erhalt aller Notarztstandorte unterschreiben – interaktive Karte zeigt mögliche Auswirkungen der geplanten Schließungen
„Wenn ein Mensch einen Herzinfarkt erleidet, einen Schlaganfall hat oder nach einem schweren Unfall um sein Leben kämpft, zählt jede Minute. Die Sicherheit der Menschen darf keine Frage der Postleitzahl sein“, betont Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich. Die schwarz-blaue Landeskoalition plant, im April 2027 elf der derzeit 32 Notarztstützpunkte in Niederösterreich zu streichen. Die notwendigen Ersatzmaßnahmen sind jedoch nicht gegeben. „Unsere Haltung ist unmissverständlich: Ohne gleichwertigen, erprobten Ersatz – keine Schließung. Alles andere wäre ein Experiment mit der Sicherheit der Bevölkerung“, stellt Hergovich klar.
Mit der neuen Informations- und Beteiligungsplattform www.notarzt-retten.at verstärkt der Landtagsklub der SPÖ Niederösterreich seinen Einsatz für den Erhalt aller Notarztstandorte. Eine interaktive Karte zeigt auf der neuen Plattform die bestehenden Stützpunkte, die elf von der Streichung bedrohten Standorte und die möglichen Auswirkungen auf die Fahrwege. Bürgerinnen und Bürger können ihren Wohnort eingeben und nachvollziehen, wie sich die Entfernung zum nächstgelegenen verbleibenden Notarztstützpunkt verändern könnte. Im Mittelpunkt steht auch eine Online-Petition, mit der alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein Zeichen gegen die geplanten Schließungen setzen können.
„Für die Menschen zählt nicht, wie viele Stützpunkte auf einer Landkarte eingezeichnet sind, sondern wie rasch im Ernstfall ein Notarzt bei ihnen sein kann“, erklärt SPÖ NÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Rainer Spenger. Die Berechnungen der Plattform verdeutlichen die möglichen Folgen: Für Hainburg an der Donau ergeben sich rechnerisch 38 zusätzliche Fahrminuten vom nächstgelegenen verbleibenden Stützpunkt, für Purkersdorf 27 und für Retz 26 Minuten.
„Unsere Sanitäterinnen und Sanitäter leisten hervorragende Arbeit. Dafür möchte ich allen Ehren- und Hauptamtlichen an dieser Stelle auch herzlich danken. Ihre Kompetenzen weiter auszubauen, ist richtig und wichtig. Aber zusätzliche Ausbildungen ersetzen nicht automatisch die umfassenden medizinischen Möglichkeiten einer Notärztin oder eines Notarztes“, unterstreicht Spenger.
„Im Gesundheitsplan 2040+ wurde auf unser Betreiben festgeschrieben, dass bestehende Strukturen erst verändert werden, wenn bessere Alternativen bereitstehen. Daran müssen sich ÖVP und FPÖ halten. Solange kein mindestens gleichwertiger oder besserer Ersatz vorhanden, erprobt und seine Wirksamkeit nachweislich bestätigt ist, darf kein einziger Stützpunkt geschlossen werden“, fordert Spenger.
Hergovich kündigt zugleich die Fortsetzung der Diskussions-Veranstaltungen der NÖ-Plan-Tour zum Thema ‚Notarzt‘ an allen betroffenen Standort-Gemeinden an.
Die nächsten Termine:
Deine Privatsphäre steht für uns an erster Stelle. Mit einem Klick auf 'Akzeptieren' hilfst du uns unsere Website zu verbessern und erlaubst uns dir auch unsere Inhalte aus den sozialen Medien anzuzeigen.