Aktuelles
Niederösterreich
Gruppe

„Notarzt retten“ in Ybbs: Sicherheit muss Vorrang haben

23.09.2026

LR Hergovich und Notarzt Farahat: Ersatzmaßnahmen müssen funktionieren, bevor über bestehende Strukturen diskutiert werden kann; großer Andrang im Babenbergerhof; die Zustimmung zur SPÖ NÖ-Position ist groß

 

Bei der NÖ-Plan-Diskussion „Notarzt retten“ in Ybbs stand die Notarztversorgung in Ybbs-Persenbeug und Pöggstall im Mittelpunkt. Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich sowie Notarzt Dr. Tarik Farahat fordern, die Sicherheit der Bevölkerung bei allen Entscheidungen an erste Stelle zu setzen.

„Unsere Linie ist klar: Zuerst Verbesserungen, dann Struktur. Ersatzmaßnahmen müssen vollständig aufgebaut, erprobt und evaluiert sein, bevor über bestehende Strukturen diskutiert werden kann. Ein funktionierendes Sicherheitsnetz darf nicht entfernt werden, bevor das neue gespannt ist. Mit der SPÖ werden keine Verschlechterungen in der Notarztversorgung umgesetzt. Im Notfall darf es kein Risiko geben“, betont Hergovich, der einmal mehr auf die vorgeschlagenen Verbesserungen im Bereich des Gesundheitswesens verweist, die allesamt im NÖ Plan des SPÖ Landtagsklubs zu finden sind.

Farahat erläutert die medizinische Perspektive: „Bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Reanimation oder schweren Unfällen können Minuten entscheiden. Nicht jeder Rettungseinsatz braucht einen Notarzt. Unsere Sanitäterinnen und Sanitäter leisten hervorragende Arbeit, und ich begrüße den Ausbau ihrer Kompetenzen. Wenn aber unmittelbar ärztliche Maßnahmen notwendig sind, macht es einen erheblichen Unterschied, wie weit der nächste Notarzt entfernt ist.“

RTW-C, Telenotfallmedizin, First Responder und Flugrettung seien wichtige Ergänzungen. „Entscheidend ist, was tatsächlich verfügbar ist – auch um drei Uhr früh, bei Schlechtwetter und mehreren gleichzeitigen Notfällen. Angekündigte Maßnahmen müssen sich in der Praxis bewähren“, so Farahat. Zudem müsse die gesamte Region betrachtet werden: „Ein NEF ist keine Insel. Schließungen in Nachbarregionen belasten auch die verbleibenden Stützpunkte.“

Für Hergovich folgt daraus: „Die Menschen brauchen verlässliche Versorgung. Solange Ersatzmaßnahmen, wie die 24/7-Erst- und Akutversorgung an jedem Krankenhausstandort, die Aufstockung der mobilen Pflege-Notfall-Teams oder etwa die Ausweitung des Nachthubschraubers, nicht nachweislich funktionieren, müssen bestehende Notarztstützpunkte erhalten bleiben. Die Sicherheit in Ybbs-Persenbeug darf nicht von Versprechen abhängen. Das haben die Menschen in der Region und das haben die Menschen in Niederösterreich nötig! Das ist #nötigfürnö!“

Mehr über den NÖ-Plan: https://nötigfürnö.at.

Abschließend gratulieren der SPÖ-Bezirksparteivorsitzende EU-Abg. Bgm. Günther Sidl und der gf. SPÖ-Bezirksparteivorsitzende Nationalrat Alois Schroll dem SPÖ NÖ-Landtagsklub zur Initiative des NÖ-Plans und der Diskussionsveranstaltungen zu brennenden Themen vor Ort.

SPÖ-Bezirksvorsitzender, Bürgermeister und EU-Abgeordneter Günther Sidl ergänzt: „Sicherheit heißt auch, sich auf eine gute Gesundheitsversorgung verlassen zu können – in jeder Gemeinde. Die Menschen müssen darauf vertrauen können, dass im Ernstfall die beste Hilfe kommt. Es geht gerade jetzt darum Ängste zu nehmen. Deshalb kämpfen wir dafür, dass alle Notarztstützpunkte bleiben!“

Nationalrat und geschäftsführender SPÖ-Bezirksvorsitzender Alois Schroll unterstreicht abschließend: „Die Notarztstützpunkte Ybbs-Persenbeug und Pöggstall sind für die gesamte Region unverzichtbar. Gerade am Land dürfen aus ohnehin langen Wegen keine noch längeren Wartezeiten auf lebensrettende Hilfe werden. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit der Bevölkerung für den Erhalt unserer Notarztversorgung ein.“

LR Hergovich und Notarzt Farahat: Ersatzmaßnahmen müssen funktionieren, bevor über bestehende Strukturen diskutiert werden kann; großer Andrang im Babenbergerhof; die Zustimmung zur SPÖ NÖ-Position ist groß

 

Bei der NÖ-Plan-Diskussion „Notarzt retten“ in Ybbs stand die Notarztversorgung in Ybbs-Persenbeug und Pöggstall im Mittelpunkt. Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich sowie Notarzt Dr. Tarik Farahat fordern, die Sicherheit der Bevölkerung bei allen Entscheidungen an erste Stelle zu setzen.

„Unsere Linie ist klar: Zuerst Verbesserungen, dann Struktur. Ersatzmaßnahmen müssen vollständig aufgebaut, erprobt und evaluiert sein, bevor über bestehende Strukturen diskutiert werden kann. Ein funktionierendes Sicherheitsnetz darf nicht entfernt werden, bevor das neue gespannt ist. Mit der SPÖ werden keine Verschlechterungen in der Notarztversorgung umgesetzt. Im Notfall darf es kein Risiko geben“, betont Hergovich, der einmal mehr auf die vorgeschlagenen Verbesserungen im Bereich des Gesundheitswesens verweist, die allesamt im NÖ Plan des SPÖ Landtagsklubs zu finden sind.

Farahat erläutert die medizinische Perspektive: „Bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Reanimation oder schweren Unfällen können Minuten entscheiden. Nicht jeder Rettungseinsatz braucht einen Notarzt. Unsere Sanitäterinnen und Sanitäter leisten hervorragende Arbeit, und ich begrüße den Ausbau ihrer Kompetenzen. Wenn aber unmittelbar ärztliche Maßnahmen notwendig sind, macht es einen erheblichen Unterschied, wie weit der nächste Notarzt entfernt ist.“

RTW-C, Telenotfallmedizin, First Responder und Flugrettung seien wichtige Ergänzungen. „Entscheidend ist, was tatsächlich verfügbar ist – auch um drei Uhr früh, bei Schlechtwetter und mehreren gleichzeitigen Notfällen. Angekündigte Maßnahmen müssen sich in der Praxis bewähren“, so Farahat. Zudem müsse die gesamte Region betrachtet werden: „Ein NEF ist keine Insel. Schließungen in Nachbarregionen belasten auch die verbleibenden Stützpunkte.“

Für Hergovich folgt daraus: „Die Menschen brauchen verlässliche Versorgung. Solange Ersatzmaßnahmen, wie die 24/7-Erst- und Akutversorgung an jedem Krankenhausstandort, die Aufstockung der mobilen Pflege-Notfall-Teams oder etwa die Ausweitung des Nachthubschraubers, nicht nachweislich funktionieren, müssen bestehende Notarztstützpunkte erhalten bleiben. Die Sicherheit in Ybbs-Persenbeug darf nicht von Versprechen abhängen. Das haben die Menschen in der Region und das haben die Menschen in Niederösterreich nötig! Das ist #nötigfürnö!“

Mehr über den NÖ-Plan: https://nötigfürnö.at.

Abschließend gratulieren der SPÖ-Bezirksparteivorsitzende EU-Abg. Bgm. Günther Sidl und der gf. SPÖ-Bezirksparteivorsitzende Nationalrat Alois Schroll dem SPÖ NÖ-Landtagsklub zur Initiative des NÖ-Plans und der Diskussionsveranstaltungen zu brennenden Themen vor Ort.

SPÖ-Bezirksvorsitzender, Bürgermeister und EU-Abgeordneter Günther Sidl ergänzt: „Sicherheit heißt auch, sich auf eine gute Gesundheitsversorgung verlassen zu können – in jeder Gemeinde. Die Menschen müssen darauf vertrauen können, dass im Ernstfall die beste Hilfe kommt. Es geht gerade jetzt darum Ängste zu nehmen. Deshalb kämpfen wir dafür, dass alle Notarztstützpunkte bleiben!“

Nationalrat und geschäftsführender SPÖ-Bezirksvorsitzender Alois Schroll unterstreicht abschließend: „Die Notarztstützpunkte Ybbs-Persenbeug und Pöggstall sind für die gesamte Region unverzichtbar. Gerade am Land dürfen aus ohnehin langen Wegen keine noch längeren Wartezeiten auf lebensrettende Hilfe werden. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit der Bevölkerung für den Erhalt unserer Notarztversorgung ein.“

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

News
Niederösterreich

„Notarzt retten“ in Zellerndorf: Sicherheit für Retz muss Vorrang haben

LR Hergovich und Notarzt Farahat: Versorgung nachweislich verbessern, bevor über Strukturen diskutiert werden – Sicherheit für Retz und die gesamte Region im Mittelpunkt   Wie bleibt rasche notärztliche Hilfe im Weinviertel gesichert? Diese Frage stand im Zentrum der NÖ-Plan-Diskussion „Notarzt retten“ in Zellerndorf. Über 200 Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer sorgten für einen vollen Saal im Retzerlandhof. Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich und Notarzt Dr. Tarik Farahat unterstrichen, dass Veränderungen an der Versorgung an der Sicherheit der Bevölkerung gemessen werden müssen. „Wer im Notfall Hilfe braucht, muss sich darauf verlassen können, dass sie rechtzeitig kommt. Deshalb gilt für uns: Zuerst Verbesserungen, dann Struktur. Bevor über bestehende Strukturen diskutiert werden kann, müssen Ersatzmaßnahmen vollständig aufgebaut, erprobt und evaluiert sein. Mit der SPÖ werden keine Verschlechterungen in der Notarztversorgung umgesetzt“, stellt Hergovich klar. Konkrete Vorschläge zur besseren Gesundheitsversorgung enthalte der NÖ-Plan des SPÖ-Landtagsklubs. Farahat betont die Bedeutung kurzer Wege: „Bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Reanimation und schweren Unfällen können Minuten entscheiden. Unsere Sanitäterinnen und Sanitäter leisten hervorragende Arbeit. Mehr Kompetenzen für sie sind begrüßenswert, und nicht jeder Einsatz braucht einen Notarzt. Ist jedoch unmittelbar ärztliche Hilfe erforderlich, darf die zusätzliche Anfahrt nicht unterschätzt werden.“ RTW-C, Telenotfallmedizin, First Responder und Flugrettung seien wichtige Ergänzungen, müssten aber praktisch verfügbar sein. „Die Versorgung muss auch mitten in der Nacht, bei Schlechtwetter und mehreren Notfällen gleichzeitig funktionieren. Ein NEF ist keine Insel: Werden Stützpunkte in Nachbarregionen geschlossen, müssen die verbleibenden zusätzliche Einsätze übernehmen“, erklärt Farahat. Für Hergovich ist daher klar: „Eine 24/7-Erst- und Akutversorgung an jedem Krankenhausstandort, zusätzliche mobile Pflege-Notfall-Teams und die Ausweitung des Nachthubschraubers müssen nachweislich funktionieren. Bis dahin müssen bestehende Notarztstützpunkte jedenfalls erhalten bleiben. Niemand nimmt ein funktionierendes Sicherheitsnetz weg, bevor das neue gespannt ist. Die Menschen in Zellerndorf, Retz und im gesamten Weinviertel brauchen Gewissheit, dass ihnen im Ernstfall geholfen wird. Das ist #nötigfürnö!“ Mehr über den NÖ-Plan: nötigfürnö.at. Zum Abschluss begrüßen SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Stefan Hinterberger und Nationalrätin Melanie Erasim die Initiative des SPÖ NÖ-Landtagsklubs, mit dem NÖ-Plan zentrale Zukunftsfragen aufzugreifen und diese im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen direkt in den Regionen mit den Menschen zu erörtern. SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Stefan Hinterberger betont: „Zu Sicherheit gehört für mich ganz wesentlich, dass die Menschen überall in Niederösterreich auf eine verlässliche Gesundheitsversorgung zählen können. Wer in eine medizinische Notlage gerät, muss darauf vertrauen können, rasch die bestmögliche Hilfe zu bekommen. Gerade bei einem so sensiblen Thema braucht es Verlässlichkeit statt zusätzlicher Verunsicherung. Für uns ist daher klar: Wir kämpfen für den Erhalt aller Notarztstützpunkte!“ Nationalrätin Melanie Erasim hebt die besondere Bedeutung für die Region hervor: „Der Notarztstützpunkt in Retz ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung im gesamten westlichen Weinviertel. Schon heute sind die Distanzen im ländlichen Raum oft groß. Diese Wege dürfen im Notfall nicht noch länger und wertvolle Minuten dürfen nicht verloren werden. Darum stehen wir gemeinsam mit den Menschen in der Region klar für den Erhalt einer wohnortnahen und verlässlichen Notarztversorgung.“  
Mehr erfahren
News
Niederösterreich

Hergovich/Zonschits: „Bei Ardo müssen jetzt die Beschäftigten im Mittelpunkt stehen!“

SPÖ NÖ fordert umfassenden Sozialplan; FPÖ-Arbeitsmarkt-Landesrätin Rosenkranz muss endlich ihre Arbeit aufnehmen und alle Möglichkeiten ausschöpfen   Die angekündigte Schließung des Ardo-Produktionsstandortes in Groß-Enzersdorf ist ein schwerer Schlag für die Beschäftigten, ihre Familien und die gesamte Region, erklärt SPÖ-Klubobmann, Bezirksvorsitzender Rene Zonschits: „187 Menschen sollen ihren Arbeitsplatz verlieren, zusätzlich sind rund 50 saisonale Leiharbeitskräfte betroffen. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen und Familien, die jetzt vor einer völlig neuen Situation stehen und rasch Sicherheit und Perspektiven brauchen.“ Für Zonschits ist deshalb klar, dass ein ordentlich ausgearbeiteter Sozialplan das Mindeste sein muss: „Es braucht faire Lösungen für die Beschäftigten und konkrete Unterstützung dabei, möglichst rasch wieder einen Arbeitsplatz zu finden. Niemand darf mit dieser Situation alleine gelassen werden! Vergessen werden darf hier auch nicht auf die unzähligen Landwirte in unserer Region, die ebenfalls massiv von der Schließung betroffen sind!“ Massiv gefordert sieht SPÖ-Landesparteivorsitzender, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich auch die zuständige Arbeitsmarkt-Landesrätin Susanne Rosenkranz von der FPÖ: „Jetzt muss vonseiten des Landes alles Menschenmögliche in Bewegung gesetzt werden. Gemeinsam mit dem AMS, den Sozialpartnern und den vorhandenen Arbeitsmarktinstrumenten müssen frühzeitig Qualifizierungs-, Vermittlungs- und Unterstützungsmaßnahmen vorbereitet werden. Wenn darüber hinaus eine Arbeitsstiftung oder vergleichbare Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind, müssen auch diese Möglichkeiten geprüft werden.“ Hergovich und Zonschits abschließend: „Für uns steht jetzt nicht die betriebswirtschaftliche Entscheidung eines internationalen Konzerns im Vordergrund, sondern das Schicksal der Menschen, die teilweise seit vielen Jahren an diesem Standort arbeiten. Sie verdienen einen starken Sozialplan und jede Unterstützung, die Land und Arbeitsmarktpolitik leisten können.“
Mehr erfahren
News
Niederösterreich

Hergovich: Rosenkranz muss bei Tierschutz endlich handeln

  Tierschutzgesetz ändern, Kontrollen massiv ausweiten „Zahlreiche Fälle von Tierquälerei erschüttern gerade das Land. Doch statt endlich konsequent einzuschreiten, unternimmt die zuständige FPÖ-Landesrätin Rosenkranz nichts, um den Tierschutz im Land auszuweiten. Insbesondere die Kontrollen reichen bei weitem nicht aus“, fordert SPÖ-NÖ-Vorsitzender, Landesrat Sven Hergovich endlich Konsequenzen: „Die Landesrätin kann sofort im eigenen Bereich handeln. Neben längst überfälligen Dingen wie der Zulassung einer Tierrettung im Land geht es darum, die Kontrollen endlich massiv auszuweiten. Nur konsequente, unangekündigte Kontrollen werden bei den Problembetrieben im Land wirken. Es ist ja völlig logisch, dass es bei Kontrollen nach bekannt gewordenen Skandalen die Möglichkeit gäbe, sich entsprechend vorzubereiten. Dem kann man nur mit konsequenten Kontrollen begegnen. Ein Skandal-Betrieb gehört engmaschiger kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich wirklich etwas geändert hat.“ „Ich schlage der Tierschutzlandesrätin zudem vor gemeinsam eine Änderung des Tierschutzgesetzes vorzunehmen. Wenn die aktuellen Strafen nicht ausreichen, um einen Betrieb auch wirklich zur Rechenschaft zu ziehen, dann braucht es eben sehr viel härtere Strafen“, hofft Hergovich auf einen überparteilichen Einsatz für den Tierschutz.
Mehr erfahren
News
Niederösterreich

„Notarzt retten“ in Zellerndorf: Sicherheit für Retz muss Vorrang haben

LR Hergovich und Notarzt Farahat: Versorgung nachweislich verbessern, bevor über Strukturen diskutiert werden – Sicherheit für Retz und die gesamte Region im Mittelpunkt   Wie bleibt rasche notärztliche Hilfe im Weinviertel gesichert? Diese Frage stand im Zentrum der NÖ-Plan-Diskussion „Notarzt retten“ in Zellerndorf. Über 200 Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer sorgten für einen vollen Saal im Retzerlandhof. Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich und Notarzt Dr. Tarik Farahat unterstrichen, dass Veränderungen an der Versorgung an der Sicherheit der Bevölkerung gemessen werden müssen. „Wer im Notfall Hilfe braucht, muss sich darauf verlassen können, dass sie rechtzeitig kommt. Deshalb gilt für uns: Zuerst Verbesserungen, dann Struktur. Bevor über bestehende Strukturen diskutiert werden kann, müssen Ersatzmaßnahmen vollständig aufgebaut, erprobt und evaluiert sein. Mit der SPÖ werden keine Verschlechterungen in der Notarztversorgung umgesetzt“, stellt Hergovich klar. Konkrete Vorschläge zur besseren Gesundheitsversorgung enthalte der NÖ-Plan des SPÖ-Landtagsklubs. Farahat betont die Bedeutung kurzer Wege: „Bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Reanimation und schweren Unfällen können Minuten entscheiden. Unsere Sanitäterinnen und Sanitäter leisten hervorragende Arbeit. Mehr Kompetenzen für sie sind begrüßenswert, und nicht jeder Einsatz braucht einen Notarzt. Ist jedoch unmittelbar ärztliche Hilfe erforderlich, darf die zusätzliche Anfahrt nicht unterschätzt werden.“ RTW-C, Telenotfallmedizin, First Responder und Flugrettung seien wichtige Ergänzungen, müssten aber praktisch verfügbar sein. „Die Versorgung muss auch mitten in der Nacht, bei Schlechtwetter und mehreren Notfällen gleichzeitig funktionieren. Ein NEF ist keine Insel: Werden Stützpunkte in Nachbarregionen geschlossen, müssen die verbleibenden zusätzliche Einsätze übernehmen“, erklärt Farahat. Für Hergovich ist daher klar: „Eine 24/7-Erst- und Akutversorgung an jedem Krankenhausstandort, zusätzliche mobile Pflege-Notfall-Teams und die Ausweitung des Nachthubschraubers müssen nachweislich funktionieren. Bis dahin müssen bestehende Notarztstützpunkte jedenfalls erhalten bleiben. Niemand nimmt ein funktionierendes Sicherheitsnetz weg, bevor das neue gespannt ist. Die Menschen in Zellerndorf, Retz und im gesamten Weinviertel brauchen Gewissheit, dass ihnen im Ernstfall geholfen wird. Das ist #nötigfürnö!“ Mehr über den NÖ-Plan: nötigfürnö.at. Zum Abschluss begrüßen SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Stefan Hinterberger und Nationalrätin Melanie Erasim die Initiative des SPÖ NÖ-Landtagsklubs, mit dem NÖ-Plan zentrale Zukunftsfragen aufzugreifen und diese im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen direkt in den Regionen mit den Menschen zu erörtern. SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Stefan Hinterberger betont: „Zu Sicherheit gehört für mich ganz wesentlich, dass die Menschen überall in Niederösterreich auf eine verlässliche Gesundheitsversorgung zählen können. Wer in eine medizinische Notlage gerät, muss darauf vertrauen können, rasch die bestmögliche Hilfe zu bekommen. Gerade bei einem so sensiblen Thema braucht es Verlässlichkeit statt zusätzlicher Verunsicherung. Für uns ist daher klar: Wir kämpfen für den Erhalt aller Notarztstützpunkte!“ Nationalrätin Melanie Erasim hebt die besondere Bedeutung für die Region hervor: „Der Notarztstützpunkt in Retz ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung im gesamten westlichen Weinviertel. Schon heute sind die Distanzen im ländlichen Raum oft groß. Diese Wege dürfen im Notfall nicht noch länger und wertvolle Minuten dürfen nicht verloren werden. Darum stehen wir gemeinsam mit den Menschen in der Region klar für den Erhalt einer wohnortnahen und verlässlichen Notarztversorgung.“  
Zum Termin
News
Niederösterreich

Hergovich/Zonschits: „Bei Ardo müssen jetzt die Beschäftigten im Mittelpunkt stehen!“

SPÖ NÖ fordert umfassenden Sozialplan; FPÖ-Arbeitsmarkt-Landesrätin Rosenkranz muss endlich ihre Arbeit aufnehmen und alle Möglichkeiten ausschöpfen   Die angekündigte Schließung des Ardo-Produktionsstandortes in Groß-Enzersdorf ist ein schwerer Schlag für die Beschäftigten, ihre Familien und die gesamte Region, erklärt SPÖ-Klubobmann, Bezirksvorsitzender Rene Zonschits: „187 Menschen sollen ihren Arbeitsplatz verlieren, zusätzlich sind rund 50 saisonale Leiharbeitskräfte betroffen. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen und Familien, die jetzt vor einer völlig neuen Situation stehen und rasch Sicherheit und Perspektiven brauchen.“ Für Zonschits ist deshalb klar, dass ein ordentlich ausgearbeiteter Sozialplan das Mindeste sein muss: „Es braucht faire Lösungen für die Beschäftigten und konkrete Unterstützung dabei, möglichst rasch wieder einen Arbeitsplatz zu finden. Niemand darf mit dieser Situation alleine gelassen werden! Vergessen werden darf hier auch nicht auf die unzähligen Landwirte in unserer Region, die ebenfalls massiv von der Schließung betroffen sind!“ Massiv gefordert sieht SPÖ-Landesparteivorsitzender, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich auch die zuständige Arbeitsmarkt-Landesrätin Susanne Rosenkranz von der FPÖ: „Jetzt muss vonseiten des Landes alles Menschenmögliche in Bewegung gesetzt werden. Gemeinsam mit dem AMS, den Sozialpartnern und den vorhandenen Arbeitsmarktinstrumenten müssen frühzeitig Qualifizierungs-, Vermittlungs- und Unterstützungsmaßnahmen vorbereitet werden. Wenn darüber hinaus eine Arbeitsstiftung oder vergleichbare Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind, müssen auch diese Möglichkeiten geprüft werden.“ Hergovich und Zonschits abschließend: „Für uns steht jetzt nicht die betriebswirtschaftliche Entscheidung eines internationalen Konzerns im Vordergrund, sondern das Schicksal der Menschen, die teilweise seit vielen Jahren an diesem Standort arbeiten. Sie verdienen einen starken Sozialplan und jede Unterstützung, die Land und Arbeitsmarktpolitik leisten können.“
Zum Termin
News
Niederösterreich

Hergovich: Rosenkranz muss bei Tierschutz endlich handeln

  Tierschutzgesetz ändern, Kontrollen massiv ausweiten „Zahlreiche Fälle von Tierquälerei erschüttern gerade das Land. Doch statt endlich konsequent einzuschreiten, unternimmt die zuständige FPÖ-Landesrätin Rosenkranz nichts, um den Tierschutz im Land auszuweiten. Insbesondere die Kontrollen reichen bei weitem nicht aus“, fordert SPÖ-NÖ-Vorsitzender, Landesrat Sven Hergovich endlich Konsequenzen: „Die Landesrätin kann sofort im eigenen Bereich handeln. Neben längst überfälligen Dingen wie der Zulassung einer Tierrettung im Land geht es darum, die Kontrollen endlich massiv auszuweiten. Nur konsequente, unangekündigte Kontrollen werden bei den Problembetrieben im Land wirken. Es ist ja völlig logisch, dass es bei Kontrollen nach bekannt gewordenen Skandalen die Möglichkeit gäbe, sich entsprechend vorzubereiten. Dem kann man nur mit konsequenten Kontrollen begegnen. Ein Skandal-Betrieb gehört engmaschiger kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich wirklich etwas geändert hat.“ „Ich schlage der Tierschutzlandesrätin zudem vor gemeinsam eine Änderung des Tierschutzgesetzes vorzunehmen. Wenn die aktuellen Strafen nicht ausreichen, um einen Betrieb auch wirklich zur Rechenschaft zu ziehen, dann braucht es eben sehr viel härtere Strafen“, hofft Hergovich auf einen überparteilichen Einsatz für den Tierschutz.
Zum Termin