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Hergovich/Zonschits zu Ardo-Schließung: „Der Kampf um Arbeitsplätze und heimisches Gemüse darf noch nicht verloren sein!“

08.10.2026

SPÖ NÖ fordert weitere Anstrengungen zum Erhalt des Standorts in Groß-Enzersdorf und rasche Absicherung der Beschäftigten; FPÖ-Landesrätin Rosenkranz ist gefordert, endlich zu handeln

 

Die Entscheidung des Tiefkühlkonzerns Ardo, trotz bestehender Unterstützungsangebote und interessierter Investoren an der Schließung seines Werks in Groß-Enzersdorf festzuhalten, stößt bei SPÖ-Landesparteivorsitzendem, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich und SPÖ-Klubobmann Rene Zonschits auf Unverständnis. „Hinter jedem Sackerl Tiefkühlgemüse stehen Menschen, die es anbauen, verarbeiten und verpacken. 187 Beschäftigte und rund 50 Leiharbeitskräfte stehen vor einer ungewissen Zukunft, dazu kommen zahlreiche bäuerliche Betriebe in der Region. Diese Menschen dürfen jetzt nicht im Stich gelassen werden“, betont Hergovich.

Zonschits fordert, weiterhin alle Möglichkeiten zur Rettung des Standorts auszuschöpfen: „Wenn es interessierte Investoren und konkrete Unterstützungsangebote gibt, darf ein internationaler Konzern nicht einfach die Tür zuschlagen. Die Schließung wäre nicht nur für die Beschäftigten ein schwerer Schlag, sondern auch für rund 500 bäuerliche Betriebe im Marchfeld, denen wichtige Absatzmöglichkeiten wegbrechen könnten. Für viele steht damit die wirtschaftliche Zukunft auf dem Spiel. Auch die SPÖ-Bauern setzen sich mit großem Engagement für Lösungen und den Erhalt der heimischen Gemüseproduktion ein. Wir müssen deshalb alles daransetzen, die Arbeitsplätze und die Verarbeitung heimischer Lebensmittel in unserer Region zu erhalten. Die Gespräche mit den Eigentümern müssen unbedingt fortgesetzt werden.“

Gleichzeitig müsse für die Beschäftigten rasch Sicherheit geschaffen werden. „Ein umfassender Sozialplan ist das Mindeste. Darüber hinaus muss auch die Einrichtung einer Arbeitsstiftung geprüft werden. Die zuständige FPÖ-Landesrätin Susanne Rosenkranz ist jetzt gefordert, endlich einmal ihre Arbeit aufzunehmen und gemeinsam mit dem AMS und den Sozialpartnern konkrete Lösungen auf den Tisch zu legen“, so Hergovich und Zonschits abschließend: „Heimisches Gemüse darf nicht aus unseren Regalen verschwinden – und gute Arbeit nicht aus unserer Region!“

SPÖ NÖ fordert weitere Anstrengungen zum Erhalt des Standorts in Groß-Enzersdorf und rasche Absicherung der Beschäftigten; FPÖ-Landesrätin Rosenkranz ist gefordert, endlich zu handeln

 

Die Entscheidung des Tiefkühlkonzerns Ardo, trotz bestehender Unterstützungsangebote und interessierter Investoren an der Schließung seines Werks in Groß-Enzersdorf festzuhalten, stößt bei SPÖ-Landesparteivorsitzendem, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich und SPÖ-Klubobmann Rene Zonschits auf Unverständnis. „Hinter jedem Sackerl Tiefkühlgemüse stehen Menschen, die es anbauen, verarbeiten und verpacken. 187 Beschäftigte und rund 50 Leiharbeitskräfte stehen vor einer ungewissen Zukunft, dazu kommen zahlreiche bäuerliche Betriebe in der Region. Diese Menschen dürfen jetzt nicht im Stich gelassen werden“, betont Hergovich.

Zonschits fordert, weiterhin alle Möglichkeiten zur Rettung des Standorts auszuschöpfen: „Wenn es interessierte Investoren und konkrete Unterstützungsangebote gibt, darf ein internationaler Konzern nicht einfach die Tür zuschlagen. Die Schließung wäre nicht nur für die Beschäftigten ein schwerer Schlag, sondern auch für rund 500 bäuerliche Betriebe im Marchfeld, denen wichtige Absatzmöglichkeiten wegbrechen könnten. Für viele steht damit die wirtschaftliche Zukunft auf dem Spiel. Auch die SPÖ-Bauern setzen sich mit großem Engagement für Lösungen und den Erhalt der heimischen Gemüseproduktion ein. Wir müssen deshalb alles daransetzen, die Arbeitsplätze und die Verarbeitung heimischer Lebensmittel in unserer Region zu erhalten. Die Gespräche mit den Eigentümern müssen unbedingt fortgesetzt werden.“

Gleichzeitig müsse für die Beschäftigten rasch Sicherheit geschaffen werden. „Ein umfassender Sozialplan ist das Mindeste. Darüber hinaus muss auch die Einrichtung einer Arbeitsstiftung geprüft werden. Die zuständige FPÖ-Landesrätin Susanne Rosenkranz ist jetzt gefordert, endlich einmal ihre Arbeit aufzunehmen und gemeinsam mit dem AMS und den Sozialpartnern konkrete Lösungen auf den Tisch zu legen“, so Hergovich und Zonschits abschließend: „Heimisches Gemüse darf nicht aus unseren Regalen verschwinden – und gute Arbeit nicht aus unserer Region!“

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SPÖ NÖ fordert landesweite Renaturierungsoffensive; Gemeinden unterstützen und Bevölkerung sowie Landwirtschaft besser vor den Folgen des Klimawandels schützen   „Die zunehmenden Hitze- und Dürreperioden sowie die verheerenden Hochwasserereignisse zeigen deutlich, dass wir unsere Landschaft widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels machen müssen. Statt immer nur die Schäden zu reparieren, müssen wir verstärkt in die Vorsorge investieren“, betont SPÖ-Umweltsprecherin LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr. Mit einem entsprechenden Antrag im NÖ Landtag fordert die SPÖ eine landesweite Renaturierungsoffensive mit jährlich 100 Millionen Euro. „Wir müssen unseren Flüssen wieder mehr Raum geben, natürliche Überflutungsflächen schaffen, Böden entsiegeln und dafür sorgen, dass Wasser länger in der Landschaft gespeichert wird“, fordert Suchan-Mayr. Die SPÖ NÖ schlägt vor, jährlich 50 Millionen Euro durch Umschichtungen bestehender Landesförderungen und weitere 50 Millionen Euro aus Erträgen des Generationenfonds bereitzustellen. Den Einwand der ÖVP, wonach diese Mittel zweckgebunden seien, lässt Suchan-Mayr nicht gelten: „Über die Zweckwidmung entscheidet letztlich der Landtag. Im Landesbudget 2027 sind bspw. rund 97,7 Millionen Euro aus Fondserträgen für Ruhebezüge öffentlich-rechtlicher Bediensteter vorgesehen. Dass Pensionen finanziert werden müssen, steht außer Frage. Aber warum soll der langfristige Natur- und Hochwasserschutz nicht ebenso eine verantwortungsvolle Verwendung dieser Mittel sein? Schließlich geht es um die Lebensgrundlagen künftiger Generationen!“ Renaturierung sei jedenfalls kein Selbstzweck, sondern eine Investition in die Sicherheit und Lebensqualität der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, hält Suchan-Mayr abschließend fest: „Intakte Flüsse, gesunde Böden und mehr Grünflächen schützen vor Hochwasser, Hitze und Dürre. Jeder Euro, den wir heute in die Vorsorge investieren, kann uns morgen hohe Schäden ersparen. Deshalb braucht es jetzt eine konsequente Renaturierungsoffensive, damit wir auch den kommenden Generationen eine lebenswerte Heimat hinterlassen!“ Der Antrag wurde von ÖVP, FPÖ und Neos abgelehnt.
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