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Niederösterreich

Hergovich/Silvan: „Gesundheitspolitik muss bei den Menschen beginnen“

07.10.2026

 

SPÖ NÖ aktiviert Kommunikations-Plattform https://noe.spoe.at/gesundheit/;  Erfahrungen von PatientInnen und Beschäftigten sollen Verbesserungen anstoßen; Notarztversorgung aktuell im Fokus

 

Wenn der Notarzt im Ernstfall länger braucht, Patientinnen und Patienten monatelang auf Untersuchungen oder Operationen warten oder Beschäftigte im Gesundheitswesen vor Problemen warnen, muss die Politik zuhören und handeln. Unter dem Motto „Wenn Gesundheit Sorgen macht“ aktiviert die SPÖ Niederösterreich dafür die Kommunikations-Plattform https://noe.spoe.at/gesundheit/. Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen können dort vertraulich ihre Erfahrungen schildern.

„Wie gut ein Gesundheitssystem funktioniert, zeigt sich nicht in Organigrammen und Strukturplänen, sondern dann, wenn ein Mensch Hilfe braucht. Ist im Notfall rasch genug ein Notarzt verfügbar? Bekomme ich zeitnah einen notwendigen Arzttermin? Und unter welchen Bedingungen müssen Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte oder Sanitäter arbeiten? Genau diese Erfahrungen wollen wir hören“, sagt Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich.

Dass die Einbindung der Bevölkerung konkrete Verbesserungen bewirken kann, habe bereits die Gesundheitstour der SPÖ NÖ 2024 gezeigt. Damals berichteten Eltern unter anderem von langen Wartezeiten ihrer Kinder auf notwendige HNO-Eingriffe. Die SPÖ NÖ griff das Problem auf und machte es zum politischen Thema. Mit „HNÖ hilft“ wurde schließlich in Klosterneuburg eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Versorgung für tagesklinische HNO-Operationen geschaffen. „Das zeigt: Zuhören kann etwas verändern. Deshalb wollen wir den Menschen wieder eine Möglichkeit geben, uns ihre Erfahrungen mitzuteilen. Wo wir konkret helfen können, werden wir helfen. Und wo sich strukturelle Probleme zeigen, werden wir politischen Druck machen“, so Hergovich.

Aktuell stehe insbesondere die Zukunft der Notarztversorgung im Fokus. Hergovich: „Gerade die Diskussion um die Notarztstützpunkte zeigt, wie groß die Sorge in vielen Regionen ist. Unsere Haltung bleibt klar: Zuerst müssen die versprochenen Verbesserungen und Ersatzmaßnahmen funktionieren, erst danach kann über Strukturanpassungen gesprochen werden. Kein Risiko im Notfall.“

Nationalrat und SPÖ-Gesundheitssprecher Rudi Silvan sieht in den Rückmeldungen auch ein wichtiges Frühwarnsystem: „Wenn uns aus verschiedenen Teilen Niederösterreichs immer wieder dasselbe Problem gemeldet wird, ist das kein Einzelfall mehr. Dann haben wir ein strukturelles Problem. Genau deshalb müssen wir den Patientinnen und Patienten genauso zuhören wie jenen, die jeden Tag in unserem Gesundheitssystem arbeiten.“

Silvan warnt gleichzeitig davor, dass rasche medizinische Versorgung zunehmend zu einer Frage der Geldbörse wird: „Wir dürfen niemals akzeptieren, dass Menschen zusätzlich privat bezahlen müssen, weil sie sonst keinen zeitnahen Termin bekommen. Medizinische Versorgung darf nicht vom Einkommen abhängen.“

Die Plattform ist ab sofort unter https://noe.spoe.at/gesundheit/ erreichbar. Alle Angaben werden vertraulich behandelt.

Silvan abschließend: „Ob Patientin, Angehöriger, Ärztin, Pfleger oder Sanitäterin – ob anonym oder mit Namen: Erzählen Sie uns Ihre Geschichte. Ein besseres Gesundheitssystem entsteht nicht am Reißbrett, sondern indem man den Menschen zuhört, die es jeden Tag erleben.“

 

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„Wie gut ein Gesundheitssystem funktioniert, zeigt sich nicht in Organigrammen und Strukturplänen, sondern dann, wenn ein Mensch Hilfe braucht. Ist im Notfall rasch genug ein Notarzt verfügbar? Bekomme ich zeitnah einen notwendigen Arzttermin? Und unter welchen Bedingungen müssen Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte oder Sanitäter arbeiten? Genau diese Erfahrungen wollen wir hören“, sagt Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich.

Dass die Einbindung der Bevölkerung konkrete Verbesserungen bewirken kann, habe bereits die Gesundheitstour der SPÖ NÖ 2024 gezeigt. Damals berichteten Eltern unter anderem von langen Wartezeiten ihrer Kinder auf notwendige HNO-Eingriffe. Die SPÖ NÖ griff das Problem auf und machte es zum politischen Thema. Mit „HNÖ hilft“ wurde schließlich in Klosterneuburg eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Versorgung für tagesklinische HNO-Operationen geschaffen. „Das zeigt: Zuhören kann etwas verändern. Deshalb wollen wir den Menschen wieder eine Möglichkeit geben, uns ihre Erfahrungen mitzuteilen. Wo wir konkret helfen können, werden wir helfen. Und wo sich strukturelle Probleme zeigen, werden wir politischen Druck machen“, so Hergovich.

Aktuell stehe insbesondere die Zukunft der Notarztversorgung im Fokus. Hergovich: „Gerade die Diskussion um die Notarztstützpunkte zeigt, wie groß die Sorge in vielen Regionen ist. Unsere Haltung bleibt klar: Zuerst müssen die versprochenen Verbesserungen und Ersatzmaßnahmen funktionieren, erst danach kann über Strukturanpassungen gesprochen werden. Kein Risiko im Notfall.“

Nationalrat und SPÖ-Gesundheitssprecher Rudi Silvan sieht in den Rückmeldungen auch ein wichtiges Frühwarnsystem: „Wenn uns aus verschiedenen Teilen Niederösterreichs immer wieder dasselbe Problem gemeldet wird, ist das kein Einzelfall mehr. Dann haben wir ein strukturelles Problem. Genau deshalb müssen wir den Patientinnen und Patienten genauso zuhören wie jenen, die jeden Tag in unserem Gesundheitssystem arbeiten.“

Silvan warnt gleichzeitig davor, dass rasche medizinische Versorgung zunehmend zu einer Frage der Geldbörse wird: „Wir dürfen niemals akzeptieren, dass Menschen zusätzlich privat bezahlen müssen, weil sie sonst keinen zeitnahen Termin bekommen. Medizinische Versorgung darf nicht vom Einkommen abhängen.“

Die Plattform ist ab sofort unter https://noe.spoe.at/gesundheit/ erreichbar. Alle Angaben werden vertraulich behandelt.

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