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24.03.2022

Windholz: „Tierquälerei in Niederösterreich endlich ein Ende setzen!“

„Wir fragen uns tagtäglich, wie lange das Leid der Tiere noch anhalten muss, bis man dem unmenschlichen Umgang in der Haltung und bei den Transporten endlich ein Ende setzt. Leider ist aufgrund der stetigen Abwehrhaltung der Mehrheitsfraktion im Landtag kein Fortschritt in Sicht“,

verweist der Tierschutzsprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Rainer Windholz, MSc auf die anhaltende Ablehnung der ÖVP auf Verbesserungsvorschläge zum Wohle der Tiere in Niederösterreich:

„Auch wenn man es gewohnt ist, dass diese Vorschläge ständig an einer Betonmauer abprallen, darf man diesen Kampf nicht aufgeben, denn wir müssen uns endlich die ernsthafte Frage stellen, wie wir als Lebewesen miteinander und mit unserer Natur im Generellen umgehen möchten?“

 

Die SPÖ NÖ brachte zum §34-Antrag der ÖVP einen Abänderungsantrag ein, wonach sich das Land Niederösterreich auf Bundes- und EU-Ebene dafür einsetzen soll, nicht artgerechte Nutztierhaltung flächendeckend zu verbieten und sich auch innerhalb der Europäischen Union dafür einsetzt, dass es keine Importe aus Drittstaaten in die EU gibt, die diese nicht gewährleisten können. Windholz abschließend:

„Aber auch als Bundesland selbst müssen wir hier Verantwortung übernehmen! Deshalb fordern wir zusätzlich, dass Niederösterreich Maßnahmen setzt, die es ermöglichen, eine artgerechte Nutztierhaltung ohne Nachteile für unsere landwirtschaftlichen Betriebe zu gewährleisten – nur so können wir in dieser wichtigen Sache gemeinsam an einem Strang ziehen!“

 

Der Abänderungsantrag wurde von der ÖVP und der FPÖ abgelehnt.


Die SPÖ NÖ möchte dem unmenschlichen Zustand mit dem Umgang von Tieren in NÖ ein Ende setzen; dazu brachte sie einen Antrag im Landtag ein, der artgerechte Nutztierhaltung in NÖ gewährleisten und auch auf Bundes- und EU-Ebene umgesetzt werden soll; zusätzlich soll es keine Importe aus Drittstaaten in die EU geben, die eine artgerechte Nutztierhaltung nicht gewährleisten können