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24.02.2022

Windholz: „Tiere endlich würdig behandeln!“

„Der Umgang mit unseren Tieren, auch in Niederösterreich, ist in einigen Fällen an Unmenschlichkeit kaum zu übertreffen“,

weist LAbg. Rainer Windholz, MSc, Tierschutzsprecher der SPÖ NÖ, auf die mancherorts desaströse Situation hin:

„Der Transport auf engstem Raum und unter Aussetzung unglaublicher klimatischer Bedingungen alleine stellt bereits eine Ausnahmesituation für die Lebewesen dar. Für uns Sozialdemokraten ist es unbegreiflich, wie es für solche Transporte keine zeitliche Beschränkung geben kann. Im Moment ist es also auf legalem Wege möglich, stunden-, wenn nicht sogar tagelang durchgehende Tierquälerei zu betreiben. Mit Menschlichkeit hat das wenig zu tun!“

 

Weiters zeigt sich im Alltag der Lebewesen ein weiteres Problem, wie Windholz ausführt:

„Auch aus Niederösterreich werden Tiere immer wieder ohne zu zögern in Drittstaaten transportiert, in denen grausame Schlachtpraktiken üblich sind. Um ein Beispiel zu nennen: Mancherorts werden den Tieren im Vorfeld ihre Sehnen durchgeschnitten und die Augen ausgestochen, damit diese während der Schlachtung nicht weglaufen können. Solches Verhalten dürfen wir ganz einfach nicht tatenlos hinnehmen und unterstützen.“

 

„Wir stellen überdies mit Bedauern fest, dass man das große Leid der Tiere durch unkomplizierte gesetzliche Regelungen auf Bundesebene beseitigen könnte – jedoch zieht hier die ÖVP nicht mit. Wir bringen deshalb in den Landtag ein, dass wir als Land Niederösterreich die Bundesregierung zum Handeln auffordern müssen“,

verweist LAbg. Windholz auf den von der SPÖ NÖ eingebrachten Antrag:

„Konkret schlagen wir vor, dass betroffene Tiere immer nur bis zum nächstgelegenen Schlachthof transportiert werden dürfen. Neben dem Ende des Leids dieser Tiere hätte das auch positive Nebeneffekte auf die Regionalität und die Umwelt in Niederösterreich!“

 

Der SPÖ-Antrag wurde von der ÖVP und den Grünen abgelehnt.


Das große Leid von Tieren während Tiertransporte ist allseits bekannt; das Problem könnte man auf Bundesebene lösen, jedoch stellt sich hier die ÖVP permanent quer