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21.10.2020

Weninger: „Land NÖ soll sich temporär an Unternehmen beteiligen!“

SPNÖ-LAbg. Hannes Weninger betonte in seiner Rede in der Spezialdebatte im Landtag, dass das bestehende NÖ-Beteiligungs-Modell unzureichend ist, da dieses Modell keine Eigenkapital-Zufuhr durch die NÖBEG vorsieht: „Die Erweiterung des bestehenden Beteiligungs-Modells, für echte Beteiligungen an Unternehmen mit regionaler und überregionaler Bedeutung, soll dazu führen, dass die Erhöhung des Eigenkapitals auch eine zusätzliche Erhöhung der Kreditwürdigkeit der Unternehmen zur Folge hat. Damit wären im Bedarfsfall weitere Kreditaufnahmen für Unternehmen bei Banken leichter möglich. Die Sozialdemokratie fordert deshalb analog zum Wiener Modell – der ‚Stolz auf Wien‘ Beteiligungs GmbH – eine Erweiterung des bestehenden Modells. Ziel ist eine temporäre Beteiligung an Unternehmen am Standort Niederösterreich, deren Existenz aufgrund der Corona-Krise gefährdet ist. Damit wird Unternehmen, die Hilfe benötigen, echtes Eigenkapital zur Verfügung gestellt und ein wirtschaftlicher Aufschwung ermöglicht.


Dass sich die ÖVP NÖ darauf beruft, mit der NÖBEG eine derartige Beteiligungs-GmbH in NÖ bereits zu haben, möge zwar stimmen, so Weninger. Dass man den SPNÖ-Antrag deshalb ablehne, nimmt der heimischen Wirtschaft während der COVID-Krise eine große Chance.

SPNÖ-Forderung nach NÖ Beteiligungs-GmbH für echte Beteiligungen an Unternehmen mit regionaler und überregionaler Bedeutung