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21.04.2020

Telemedizinische Hebammenberatung ist wichtige Hilfestellung

Telemedizinische Hebammenberatung ist wichtige Hilfestellung

Kostenlose Tipps rund um die Schwangerschaft und Geburt

Der Mutter-Kind-Pass bietet innerhalb der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche grundsätzlich die Möglichkeit für eine kostenlose einstündige Hebammenberatung an. Für die Zeit der Corona-Pandemie wird diese Hilfestellung nun in Form eines telemedizinischen Beratungsgesprächs angeboten. Auch wurde der Zeitraum für diese Beratungsleistung bis zum Geburtstermin verlängert. „Viele Angebote für Schwangere stehen derzeit nicht zur Verfügung. Es ist deshalb von besonderer Bedeutung, entsprechende Hebammenberatungen auch in Coronazeiten zu ermöglichen, weil sich viele Fragen oder auch Sorgen mit der Schwangerschaft ergeben, auf die werdende Mütter vielleicht im ersten Moment keine Antworten wissen“, begrüßt NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig die Vereinbarung zwischen der Österreichischen Gesundheitskasse und dem Österreichischen Hebammengremium.


Hebammen wollen Schwangere weit vor der Geburt darin bestärken, das Freudige an einer Schwangerschaft zu erkennen und sich nicht wegen aller möglichen Risiken verunsichern zu lassen. Inhalt der Gespräche sind Themen wie etwa die Wahl des Geburtsortes, Ernährung und Bewegung in der Schwangerschaft sowie Informationen über gesundheitsförderndes und präventives Verhalten. „Die telemedizinische Beratung ist in dieser herausfordernden Zeit eine wichtige Maßnahme, um den niederschwelligen Zugang zu fachlichen Tipps für Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby sicherstellen zu können“, so Königsberger-Ludwig.