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19.11.2020

SPÖ NÖ, FPÖ NÖ und NEOS NÖ fordern Offenhalten von Schulen und Kindergärten

Anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz im Vorfeld der Sitzung des NÖ Landtags drängen die Bildungssprecherinnen der SPÖ, der FPÖ und der NEOS auf ein Offenhalten von Schulen und Kindergärten! „Es ist dringend notwendig, Niederösterreichs Schulen und Kindergärten offen zu halten, um die Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen in unserem Bundesland zu wahren und die Eltern, insb. alleinerziehende Mütter und Väter, bei der Betreuung ihrer Liebsten zu entlasten!“, fordern LAbg. Elvira Schmidt (SPÖ), LAbg. Vesna Schuster (FPÖ) und LAbg. Indra Collini (NEOS).


LAbg. Elvira Schmidt: „Das neuerliche Schließen von Schulen und Kindergärten ist für die Familien in Niederösterreich gleichbedeutend mit einer nicht zu überwindenden Hürde! Den Schülerinnen und Schülern werden von ÖVP und Grüne die Bildungschancen und die Möglichkeit auf eine gute und erfolgreiche Zukunft geraubt und die Eltern dabei vor eine psychische und physische Extremsituation gestellt! Neben dem Verlust von wichtigen Inhalten des Lehrplans, fehlen den Kindern und Jugendlichen vor allem auch ihre sozialen Kontakte in der Entwicklung – denn die Schule ist viel mehr als nur ein Ort der Wissensvermittlung!“

LAbg. Vesna Schuster: „8 Monate sind seit der ersten Schulschließung vergangen. Jetzt haben wir den zweiten Lockdown und die Regierung ist planlos und unvorbereitet. Eltern müssen sich über Nacht anpassen und ihren Alltag umorganisieren. Homeschooling ist parallel zum Home-Office auf Dauer nicht zu bewältigen. Der Anspruch auf Sonderbetreuungszeit war ein leeres Versprechen, denn in diesem Fall gibt es diesen Anspruch nicht. Schüler, Eltern und Lehrer sind nicht dazu da, um die Fehler und Planlosigkeit der politischen Entscheidungsträger auszubaden. Ich halte das Aussetzen des Unterrichts für grundfalsch!“

LAbg. Indra Collini: „Fakt ist, dass Schulen, Lehrkräfte und Kinder in Niederösterreich nicht adäquat auf einen weiteren Lockdown und die grundsätzlichen Herausforderungen in der Pandemie vorbereitet wurden. Nun wird von den politischen Verantwortlichen offensichtlich schulterzuckend in Kauf genommen, dass die Bildungsschere weiter auseinander geht und unsere Kinder ihrer Chancen beraubt werden. Jetzt muss sichergestellt werden, dass ab dem 6. Dezember Präsenzunterricht – in welcher Form auch immer – durchgehend möglich ist. Zudem braucht es endlich eine vernünftige digitale Ausstattung der Schulen und Schüler_innen sowie schulische Förderprogramme, damit trotz Corona kein Kind zurückgelassen wird.“


Versäumnisse von ÖVP und Grünen dürfen nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden; Schülerinnen und Schüler haben das Recht auf alle Bildungschancen und eine erfolgreiche Zukunft