Hauptinhalt

02.06.2020

SPÖ NÖ fordert Öffnung der Forststraßen für MountainbikerInnen

SPÖ NÖ fordert Öffnung der Forststraßen für MountainbikerInnen

Antrag im Landtag eingebracht; mögliche Kriminalisierung von RadfahrerInnen im Wald muss ein Ende haben

Die SPÖ NÖ startet pünktlich zum Europäischen Tag des Fahrrads, welcher jährlich am 3. Juni gefeiert wird, einen erneuten Anlauf in Sachen Öffnung von Forststraßen: Die SozialdemokratInnen haben dazu im Landtag einen Antrag eingebracht, wonach Forststraßen allgemein für den Radverkehr freigegeben werden sollen. Behandelt werden soll der Antrag voraussichtlich in der Landtagssitzung am 2. Juli.


Der Sportsprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Rainer Windholz, MSc, spricht sich klar für eine Öffnung der Forststraßen für MountainbikerInnen aus. Denn Fair-Play-Regeln im Wald erlauben ein Miteinander von Wanderern und RadfahrerInnen: „Forststraßen müssen für Mountainbikes endlich freigegeben werden! Sie sind breit genug, um ein freundschaftliches Miteinander dieser beiden ganz wichtigen Freizeitsportarten – Wandern und Radfahren – zu gewährleisten. Der Wald soll allen Raum für Bewegung und Entspannung bieten und es muss damit Schluss sein, dass gegen RadfahrerInnen bei der Ausübung ihrer Lieblingssportart mit Verwaltungsstrafen oder zivilrechtlichen Klagen vorgegangen werden kann! Von einem Sportland Niederösterreich erwarten wir uns ein klares Bekenntnis zu unserer Forderung!“


LAbg. Mag. Karin Scheele, Vorsitzende der Naturfreunde Niederösterreich, schlägt in dieselbe Kerbe: „Es ist höchst an der Zeit, um die Forststraßen für die rund 800.000 RadfahrerInnen, welche jährlich Erholung in den Wäldern und Bergen Österreichs suchen, zu öffnen! Alle – sowohl WanderInnen als auch RadfahrerInnen – sollen das Recht haben, sich im Wald frei bewegen zu können."


Scheele abschließend:

"Jedenfalls muss es endlich aufhören, dass Mountainbikerinnen und Mountainbiker in Niederösterreich kriminalisiert werden können, wenn sie ihrer Lieblingssportart nachgehen!“