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14.09.2020

SPÖ NÖ begrüßt grundsätzlich NÖ Konjunkturprogramm

Die niederösterreichischen SozialdemokratInnen stehen dem präsentierten NÖ Konjunkturprogramm, welches ein Gesamtvolumen von 229 Millionen Euro beinhaltet, positiv gegenüber. Der Klubobmann der SPÖ NÖ, LAbg. Reinhard Hundsmüller sowie Wirtschaftssprecher LAbg. Alfredo Rosenmaier sehen diese Investitionen als essentiell an, um den Schaden der Pandemie so gering wie nur möglich zu halten. „Auch wenn bereits erste Arbeitsplätze verloren gegangen sind, werden die tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen erst in einigen Monaten bzw. Jahren zu spüren sein. Ein Konjunkturpaket für unsere heimische Wirtschaft ist deshalb nicht nur wichtig, sondern dringend notwendig! Dass dem dynamischen Prozess einer Wirtschaftskrise nicht mit einem einmaligen finanziellen Impuls vollständig entgegengewirkt werden kann, setzt voraus, dass wir auch in den Zukunft Hilfspaketen offen gegenüberstehen. Nachschärfungen wird es also in den unterschiedlichsten Bereichen geben müssen, um aus der wirtschaftlichen keine soziale Krise werden zu lassen!“, so Klubobmann Hundsmüller.


„Wir müssen tunlichst danach trachten, unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Niederösterreich in Beschäftigung zu halten“, so Rosenmaier, der insbesondere für EPUs und KMUs Unterstützungen einfordert: „Die Ein-Personen-Unternehmen sowie die unzähligen Klein- und Mittelbetriebe in Niederösterreich sind das Rückgrat unserer regionalen Wirtschaft! Gelingt es uns, diese Betriebe vor den Auswirkungen der Pandemie zu schützen, so stellen wir auch sicher, die Menschen in Beschäftigung und unsere Wirtschaft am Laufen zu halten!


Neben dem Konjunkturpaket auf Landesebene, fordern Hundsmüller und Rosenmaier abschließend auch weitere Unterstützungen und Investitionen von Bundesseite:

„Hier geschieht leider noch herzlich wenig und Länder sowie Kommunen werden mit ihren Problemen alleine gelassen! Was 2008 für die Banken gegolten hat, muss nun auch für die Gemeinden und die vielen betroffenen kleinen Betriebe und deren ArbeitnehmerInnen, welche in den nächsten Monaten und Jahren auf eine schwere Probe gestellt werden, gelten. Die türkis-grüne Bundesregierung muss endlich vom Reagieren ins Agieren kommen und notwendige Gelder bereitstellen, um Arbeitsplätze zu sichern und die Menschen in unserem Land in Beschäftigung zu halten.“

Hundsmüller/Rosenmaier: „Wirtschaft in Niederösterreich braucht dringend Impulse, um Arbeitsplätze halten zu können.“