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29.04.2020

Solidarisches Gesundheitssystem ist ohne Zweifel das bessere

Solidarisches Gesundheitssystem ist ohne Zweifel das bessere

#geMAInsamstark für eine gleichberechtigte und optimale Versorgung 

"Wir leben momentan in einer Ausnahmesituation, welche die meisten von uns in dieser Form noch nie erlebt haben. Gut, dass wir uns in diesen schweren Zeiten auf ein funktionierendes Gesundheitssystem verlassen können. Das ist gut und wichtig und das Ergebnis konsequenter sozialdemokratischer Politik“, betonen der Klubobmann der SPÖ Niederösterreich, Reinhard Hundsmüller, und die stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Niederösterreich, Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, im Vorfeld des 1. Mai.

 

„Die letzten Wochen haben bewiesen, dass die Investitionen in unser Gesundheitssystem in der Vergangenheit richtig waren. Ein Blick über die Grenzen zeigt zudem, dass ein solidarisches Gesundheitssystem, in dem alle Menschen gleichberechtigt und optimal versorgt werden, ohne Zweifel das bessere ist. Dort, wo Privatisierungen und Einsparungen an der Tagesordnung standen, traf das Virus die Menschen dagegen mit voller Wucht“, erteilt Hundsmüller einer Medizin der Selbstbehalte, die ärmere und chronisch Kranke ihrem Schicksal überlässt, eine Absage.

 

Auch Landesrätin Königsberger-Ludwig sieht in einem leistungsstarken öffentlichen Gesundheitswesen die einzige Chance für Fairness im Gesundheitssystem:Ein starkes, solidarisches Gesundheitssystem ist ein Grundprinzip der Sozialdemokratie. Nicht zuletzt deshalb setzt sich die Sozialdemokratie seit Jahrzehnten für eine bedarfsgerechte, flächendeckende, wohnort- und zeitnahe Versorgung in Niederösterreich ein. So wurde auch im Regierungsprogramm die Standortgarantie aller 27 NÖ Krankenhäuser mit der ÖVP paktiert. Mehr Fairness heißt für uns aber auch gleiche Gesundheitsleistungen für alle - unabhängig von der Krankenkasse. Niemand darf benachteiligt werden, wenn medizinische Hilfe gebraucht wird. Das verstehen wir unter Solidarität.“

 

„Dass wir nicht vor einem Kollaps stehen, ist auch jenen Menschen zu verdanken, die sich einem erhöhten Gesundheitsrisiko aussetzen, um das Land am Laufen zu halten. Es sind die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich, der Rettungsorganisationen, im Sicherheitswesen, im Handel, im öffentlichen Verkehr, in den Produktionsbetrieben, in der Reinigung, bei der Müllabfuhr, im Transportwesen, am Bau usw., die das Risiko einer Virusinfektion bei ihrer Arbeit tragen. Für sie braucht es neben dankenden Worten auch eine finanzielle Anerkennung. Die NÖ Sozialdemokratie unterstützt deswegen die Petition des ÖGB, allen AlltagsheldInnen mit einer Einmalzahlung des Bundes in Höhe von 1.000 Euro für ihren Einsatz zu danken“, erklären Hundsmüller und Königsberger-Ludwig.


Aus der Erfahrung der letzten Wochen müsse zudem das Thema „Unabhängigkeit“ verstärkt in den gesundheitspolitischen Fokus gerückt werden, so Königsberger-Ludwig: "Wir müssen unser Gesundheitssystem unabhängiger machen. Es geht darum, die Produktion von medizinischen Gütern im Land zu halten. Österreich muss autonomer werden und auch entsprechende Strategien gegen Arzneimittelengpässe entwickeln“, fordert Königsberger-Ludwig.

 

Hundsmüller und Königsberger-Ludwig abschließend:

"Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bekennen uns klar zu einem öffentlichen und solidarisch finanzierten Gesundheitssystem für alle Menschen in unserem Land. Niemand darf später behandelt werden, weil er oder sie über weniger Einkommen oder keine Beziehungen verfügt. Der 1. Mai ist eine gute Gelegenheit, allen in Erinnerung zu rufen, dass das neoliberale Dogma, ‚Mehr privat, weniger Staat‘, ein gesundheitspolitischer Irrweg und zudem sehr gefährlich ist."