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02.06.2020

Sidl fordert einheitliches Pfandsystem für Europa

Sidl fordert einheitliches Pfandsystem für Europa

SPÖ-EU-Abgeordneter fordert gemeinsame Regelungen zur Schonung unserer Ressourcen

„Das Problem mit Verpackungsmüll endet nicht an nationalen Grenzen“, betont der niederösterreichische SPÖ-EU-Abgeordnete Günther Sidl anlässlich des heute stattfindenden „Verpackungsgipfels“ im österreichischen Klimaschutzministerium. Laut Sidl sei es höchste Zeit, dieses Problem gemeinsam anzugehen: „Das heutige Treffen in Wien zeigt, dass das Thema Müllvermeidung endlich mehr Aufmerksamkeit bekommt. Eine österreichische Regelung wäre ein erster Schritt, aber eine echte Lösung des Problems kann nur gemeinsam mit den anderen Mitgliedstaaten gefunden werden“, tritt Sidl, der Mitglied im Umweltausschuss des EU-Parlaments ist, für ein EU-weites Pfandsystem für Einweg-Getränkeverpackungen, etwa für Plastikflaschen und Getränkedosen, ein.

 

Ein einheitliches Pfandsystem für ganz Europa würde sicherstellen, dass wir unsere Ressourcen richtig kanalisieren,

erklärt Sidl, der auch an die kürzlich präsentierte Kreislaufwirtschaft-Strategie der EU-Kommission erinnert: „Kreislaufwirtschaft darf – genau wie der Green Deal – keine Überschrift bleiben. Das sind wichtige Vorhaben, die wir jetzt mit den richtigen Inhalten beleben müssen.“ Konkret sollten laut Sidl alle Einweg-Getränkeverpackungen in einem Pfandsystem erfasst und dadurch auch grenzüberschreitend zurückgegeben werden können.