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05.08.2022

Schnabl/Schmidt zu Mehrkosten an Schulen: „Die Zukunft unserer Kinder darf der Gier von Energiekonzernen nicht zum Opfer fallen!“

Der Landesparteivorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Franz Schnabl, und Bildungssprecherin, LAbg. Elvira Schmidt warnen die ÖVP NÖ eindringlich davor, die Schülerinnen und Schüler für die Gewinnmaximierung der Energiekonzerne außen vor zu lassen:

„Dieses Spiel wird immer perfider! Wenn Schülerinnen und Schüler in Bundesschulen nun um Skikurse, Ausflüge oder notwendiges Equipment sowie Lehrerinnen und Lehrer um wichtige Fortbildungen bangen müssen, nur damit die Energiekonzerne Gewinne in Milliardenhöhe schreiben können, dann ist das Ende der Fahnenstange erreicht! Bei den Landesschulen steht für uns fest – und da ist ÖVP-LH Mikl-Leitner in die Pflicht zu nehmen –, dass die exorbitanten Mehrkosten bei den Energiepreisen nicht die Gemeinden sondern das Land übernehmen muss!“

 

Schmidt, die im Brotberuf als Direktorin einer NMS tätig ist, fordert vehement ein sofortiges, massives Entgegensteuern, um die Zukunft der Kinder nicht zu gefährden: „Mit der Zukunft unserer Jüngsten darf nicht gespielt werden, nur weil die mächtigen Energiekonzerne den Hals nicht voll bekommen! Ich sage es ganz deutlich: Der Regelbetrieb in der Schule ist stark gefährdet! Wie sollen sich Eltern, Hefte, Bücher und Bleistifte am Beginn des Schuljahres leisten können, wenn sie jetzt schon nicht mehr wissen, wie sie ihre laufenden Rechnungen bezahlen sollen? Wie sollen sie ihren Kindern ein Geld für die tägliche Jause mitgeben, wenn es selbst zu Hause nicht mehr zum Einkaufen reicht? All das sind Probleme, welche durch die Gier der Energiekonzerne massiv verschärft werden und dazu beitragen, dass das Gleichheitsprinzip und unser Grundsatz ‚Alle Chancen für alle Kinder‘ fast nicht mehr aufrechterhalten werden können! Die Schere klafft immer weiter auseinander!“

 

LHStv. Franz Schnabl schlägt in dieselbe Kerbe und fordert endlich Taten, um die Energiepreise dauerhaft zu senken. „Die Energiepreise sind es, die unser Leben in so vielen Teilbereichen beeinflussen und verteuern“, beschreibt Schnabl und nennt als Beispiel den Bäcker, dessen Energie-Kosten in der Backstube explodieren und letztendlich unsere Semmel teurer machen: „Daher gilt es das Problem an der Wurzel zu packen, endlich nachhaltig Entspannung in die Teuerungswelle zu bringen und das Merit-Order-Prinzip auszusetzen! Ein Unternehmen wie die EVN, das überwiegend mit Wasserkraft arbeitet, kann den Kundinnen und Kunden nicht den Wucherpreis von Gas verrechnen, nur um Gewinne in Milliardenhöhe zu schreiben! Das ist schlicht und einfach skrupellos und geht speziell auch zulasten der Zukunft unserer Kinder! Mikl-Leitner und die ÖVP sind aufgefordert, endlich etwas Nachhaltiges aufs Tapet zu bringen! Es reicht – diese Gier ist nicht zu ertragen!


Aufgrund der Preisexplosionen könnte den Bundesschulen im kommenden Jahr das Geld für Skikurse, Fortbildungen und wichtige Investitionen fehlen; SPÖ NÖ warnt ÖVP davor, bei den Landesschulen die Gemeinden nicht mit exorbitanten Mehrkosten zu belasten