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20.11.2020

Schnabl/Schmidt zu Laptop-Odyssee: „NÖ Christkind zeigt sich von der unvorteilhaften Seite!“

Die ganze Welt spekuliert über weitere notwendige Lockdowns und die wichtigste Info für die Bildungslandesrätin scheint die Absammlung der gerade erst – in dürftiger Menge – angekommenen digitalen Endgeräte am 23. Dezember. Da zeigt sich das schwarze Christkind des Landes Niederösterreich kurz vor der Adventzeit von der unvorteilhaftesten Seite“, zeigt sich LAbg. Elvira Schmidt enttäuscht von dieser Bildungspolitik ohne Weitblick. Wieder würden die PädagogInnen einerseits vor das Dilemma gestellt nun der Hälfte derer, die dringend einen Laptop benötigen würden, absagen zu müssen und andererseits vor der herausfordernden Aufgabe diese funktionstüchtig auszustatten, die notwendigen Programme zu installieren und die Kinder darauf einzuschulen. ÖVP-LAbg. Hinterholzer hätte in der gestrigen Landtagssitzung noch vollmundig angekündigt: „Der Bedarf an Laptops kann abgedeckt werden!“ Schmidt erklärt: „In den Schulen sind nur etwa die Hälfte des Bedarfs angekommen! Also wo sind die Endgeräte, Frau Abg. Hinterholzer? Sonntagsreden im Landtag helfen den NiederösterreicherInnen nicht in ihren alltäglichen Herausforderungen!


Ein digitales Endgerät sei kein Corona-Goodie, sondern würde bereits als ergänzendes Lehrmittel eingesetzt, sodass dies nahezu tagtäglich gebraucht wird, um zu Hause Zusatz-Übungen zu erledigen und Bildungsvorteile zu erwerben, weiß LHStv. Franz Schnabl, Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ:

„Das Tablet bzw. der Laptop ist das Schulbuch von heute und zukunftsorientierte Bildungspolitik muss sicherstellen, dass jedem Schüler und jeder Schülerin der Zugang dazu ohne Barrieren zur Verfügung steht. Die SPÖ fordert das ‚Gratis-Schulbuch – the next generation‘. Der vollumfängliche Bildungszugang muss für alle Kinder und Jugendlichen kostenfrei zur Verfügung stehen. Niederösterreich kann es sich nicht leisten junge Menschen am Bildungsweg zurück zu lassen!“


Die Kinder würden, gehe es nach der ÖVP-Mehrheit in Niederösterreich, wahrscheinlich noch in 100 Jahren die Overheadtechnologie als bahnbrechende Errungenschaft im Unterricht einsetzen und auf Holztafeln schreiben, so die beiden SPÖ-PolitikerInnen abschließend: „Niederösterreich muss endlich den Sprung ins 21. Jahrhundert schaffen, dazu zählt das digitale Endgerät für SchülerInnen ebenso wie ein flächendeckender Ausbau von zukunftsweisenden Internet-Technologien. Unser Bundesland kann es – bei etwas mehr Engagement der Mehrheitspartei ÖVP – noch schaffen auf die Überholspur zu kommen. Viel Zeit bleibt jedoch nicht mehr!

Kinder müssen dringend notwendige digitale Ausstattung, die nur zur Hälfte an den Bildungsstandorten angekommen ist, am 23.12. wieder abliefern