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29.04.2020

Schnabl/Pfister: „Die Zeit ist reif für eine Arbeitszeitverkürzung“

Schnabl/Pfister: „Die Zeit ist reif für eine Arbeitszeitverkürzung“

Krise als Chance nutzen und #SechsAchtZehn umsetzen; sechs Stunden Arbeit, acht Stunden Schlaf, zehn Stunden Freizeit

Wir sollen nicht leben, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um gut zu leben! Was längst schon möglich und überfällig ist, müssen wir jetzt – in Zeiten der Krise – umsetzen: Eine Arbeitszeitverkürzung für sechs Stunden Arbeit, acht Stunden Schlaf und zehn Stunden Freizeit!“, fordern auch der Landesparteivorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Franz Schnabl, und der Arbeitnehmersprecher, LAbg. Rene Pfister, in Anlehnung an ein Video der SPÖ-Nationalratsabgeordneten im Vorfeld des Tags der Arbeitslosen am 30. April.


Die letzten Wochen haben gezeigt, was im Leben wirklich wichtig ist, so Schnabl:

„Viele hunderttausende Arbeitslose in unserem Land, die plötzlich nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll, stehen vor den Trümmern ihrer Existenz – diese Menschen dürfen wir nicht zurücklassen! Während andere bis zum Umfallen hackeln, sind sie zum Nichtstun verdammt und können nur tatenlos zusehen, wie ihre Felle davonschwimmen. Verteilen wir die Arbeit in Österreich gerecht und sorgen wir dafür, dass alle einen gut bezahlten Arbeitsplatz haben!“


Auch Pfister sieht gerade in der jetzigen Krise die Chance für einen Turnaround in der Arbeitsmarktpolitik: „Wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, kann es uns gelingen, die Menschen in Beschäftigung zu bringen und gestärkt aus dieser Krise herauszukommen. Mit dem Modell sechs Stunden Arbeit, acht Stunden Schlaf und zehn Stunden Freizeit können wir jeder und jedem aus unserer Bevölkerung die Chance auf ein gutes Leben bieten. Faire Löhne und gute Arbeitsplatzbedingungen sind dabei essentiell, um die Kluft zwischen arm und reich nicht noch weiter auseinandergehen zu lassen.