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11.05.2021

Schnabl zu Corona-Öffnungskonzept: Von der Anschober-Ampel zur Mückstein-Lichtorgel

„Ein undurchschaubares Wirrwarr von neuen Bestimmungen wird ab 19. Mai bricht über die Bevölkerung herein. 24 Stunden, 48 Stunden, 72 Stunden. Drei Monate, sechs Monate, neun Monate. Das sind die zeitlichen Gültigkeiten verschiedener Tests oder die zeitlichen Limits, wie lange eine Impfung oder eine Erkrankung zurückliegen darf, damit man als epidemiologisch unbedenklich gilt. Ein besonderes Schmankerl sind die Bestimmungen für Österreichs Gastronomie: Für alle, die älter sind als 10 Jahre brauchts einen Nachweis, weil aber Kinder noch gar nicht geimpft werden dürfen, braucht man für die Kleinen einen gültigen Test, während die ältere Generation bereits mit dem Impfpass essen gehen darf. Die Bestimmungen, wann wo von wem welcher Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist, füllen mehrere Seiten. Alles in allem wird eines deutlich: Weniger denn je wurde mit den betroffenen Branchen geredet, schlimmer als jemals zuvor bestimmt am Schreibtisch Erdachtes die Pandemiebekämpfung. Weder die Exekutive, noch die Gesundheitsbehörden und schon gar nicht die Gastronomen dieses Landes werden diesen Verordnungs-Fleckerlteppich der türkisgrünen Bundesregierung überblicken oder exekutieren können! Kurz gesagt: Von der fragwürdigen Anschober-Ampel mit ihren nicht nachvollziehbaren Schaltungen ist die Bevölkerung jetzt einer wild blinkenden Lichtorgel ausgeliefert, wo einmal das und einmal das gilt – je nachdem, wo ich mich gerade aufhalte!“