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13.04.2020

Schnabl: „Voller Schutz bei Reisestornos!“

Schnabl: „Voller Schutz bei Reisestornos!“

Tourismusbetriebe und KonsumentInnen gleichermaßen absichern

Der für Konsumentenschutz zuständige LHStv. Franz Schnabl kämpft an der Seite der Arbeiterkammer für jene Menschen, die nun eine Reise stornieren müssen: „Niemand verzichtet aus Jux und Tollerei auf seinen wohlverdienten Urlaub. COVID 19 zwingt viele von uns dieser Tage ihre Reisen zu stornieren, wegen einer geltenden Reisewarnung, Einreise-Stopps, uvm. Mir ist wichtig, dass hier das schwer verdiente Geld der KonsumentInnen zurückbezahlt und nicht lediglich einen Gutschein aushändigt, der bei Konkurs des Unternehmens plötzlich nichts mehr wert wäre!“

 

Rein rechtlich müssten KonsumentInnen keinen Umtausch oder Umbuchung akzeptieren, wenn die Airline am Boden bleibt bzw. der Reiseveranstalter seine Leistung nicht erbringen kann. Auf freiwilliger Basis könnten KonsumentInnen natürlich einen Gutschein oder eine Umbuchung akzeptieren, das Risiko bei Insolvenz ist jedoch enorm, da dann der Gutschein de facto nichts mehr wert wäre. Rechtssicherheit für Gutscheine sei auch bei Pauschalreisen durch die Insolvenzabsicherung nicht gegeben.

 

Selbstverständlich gilt für Schnabl, dass man auch die Tourismusbetriebe nicht im Regen stehen lassen darf:

„Die Bundes-Politik ist hier dringend gefordert Fonds-Lösungen, bzw. Staatshaftungen ins Auge zu fassen, um einerseits Tourismusbetriebe abzusichern und andererseits die Gutscheinakzeptanz zu erhöhen, durch die Sicherheit der Ausfallshaftung durch den Bund.“