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29.04.2021

Pfister: „Vorhandene Arbeit gerecht verteilen!“

Arbeitnehmersprecher LAbg. Rene Pfister forderte anlässlich der Debatte im NÖ Landtag über den von der SPÖ NÖ eingebrachten Antrag zur 35-Stunden-Woche, ein modernes Arbeitszeitgesetz: „Betrachtet man die Entwicklung der Arbeitszeit in Österreich, so sieht man, dass sich diese von einem hohen Niveau von 60 Stunden im Jahre 1910 sukzessive über 1969 mit 40 Stunden bis 38,5 Stunden im Jahre 1985 verringert hat. Nur 2018 machte es die ÖVP mit einem neuen Arbeitszeitgesetz möglich, dass die Menschen pro Tag und Woche seit beinahe 80 Jahren wieder zu mehr Arbeitsstunden verdonnert werden können. Dabei liegen die Vorteile einer Verkürzung der Arbeitszeit auf der Hand: Es entstehen mehr Arbeitsplätze durch eine gerechtere Verteilung der Arbeit, es entwickelt sich eine durch Studien belegte steigende Produktivität und die Lebensqualität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird um ein Vielfaches verbessert!


Pfister forderte die Landesregierung anschließend auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um Verbesserungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu erzielen: „Die SPÖ NÖ fordert vehement die Umsetzung der 35-Stunden-Woche im Bereich des öffentlichen Landesdienstes sowie eine Aufforderung seitens der Landesregierung an die Bundesregierung, unter Einbindung der Sozialpartner eine Novelle des Arbeitszeitgesetzes zu entwickeln, welche eine schrittweise Reduktion auf 35 Stunden vorsieht.“

SPÖ NÖ plädiert im NÖ Landtag für modernes Arbeitszeitgesetz und 35-Stunden-Arbeitswoche