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07.05.2020

Pfister: „Die Politik darf die Menschen in NÖ nicht ihrem Schicksal überlassen!“

Pfister: „Die Politik darf die Menschen in NÖ nicht ihrem Schicksal überlassen!“

Sicherheit in allen Lebenslagen muss Priorität haben; parteipolitisches Spiel der ÖVP NÖ ist gerade in Zeiten der Krise nicht zu erklären

Anlässlich einer Aktuellen Stunde im NÖ Landtag machte der Arbeitnehmersprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Rene Pfister, die ÖVP NÖ verantwortlich dafür, dass man den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern keine rasche und unbürokratische Hilfe zukommen lassen kann: „Die ÖVP überlässt die Bürgerinnen und Bürger ihrem Schicksal und denunziert den politischen Mitbewerber dafür, ihnen helfen zu wollen. Diese Arroganz ist unerträglich! Statt einem tatsächlichen gemeinsamen Vorgehen im Sinne der NiederösterreicherInnen, beharrt man auf Seiten der ÖVP auf Parteipolitik und lässt die Bevölkerung damit im Regen stehen!“


Was es jetzt braucht, so Pfister, sind moderne Arbeitszeitmodelle und eine ordentliche Bezahlung: „Wir haben in Niederösterreich aktuell bereits über 80.000 arbeitslose Menschen, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit steigt überproportional. Die Krise können wir jetzt jedoch auch als Chance nutzen: Eine Arbeitszeitverkürzung für sechs Stunden Arbeit, acht Stunden Schlaf und zehn Stunden Freizeit – verteilen wir die Arbeit in unserem Bundesland gerecht! Faire Löhne sind dabei essentiell, um unsere regionale Wirtschaft wieder anzukurbeln! Wenn alle an einem Strang ziehen wird es uns gelingen, gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen. Die Menschen in NÖ sollen nicht leben, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um gut leben zu können – der Bevölkerung das zu ermöglichen, muss unser Anspruch in der Politik sein! Die türkise Konzernpolitik muss hierzu allerdings einer Politik für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weichen!


Rene Pfister forderte in der Krise einmal mehr eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes und das Weiterentwickeln der Kurzarbeitsmodelle, um abschließend noch Worte an die Mehrheitspartei zu richten:

„Gemeinsam können wir diese Krise bewältigen, dafür müssen Sie allerdings, KollegInnen von der ÖVP NÖ, von Ihrem hohen Ross absteigen und mit den anderen im Landtag vertretenen Parteien zusammenarbeiten!“