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09.12.2021

„Niederösterreichs Regionen müssen lebenswert bleiben!“

Der Ötscher ist ein Wahrzeichen Niederösterreichs, ein Naturjuwel und ein essentieller Bestandteil des niederösterreichischen Wintersports! Nach dem peinlichen Einfädler von Landeshauptfrau Mikl-Leitner und ÖVP-Landesrat Danninger, die einer ganzen Region in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Lebensader kappen wollten, konnten Bürgermeisterin Renate Rakwetz, die Bevölkerung, SPÖ und FPÖ derart viel Druck aufbauen, sodass es zu einem Zurücksteigen der Mehrheitspartei kam, um das Rennen neu aufzunehmen.

 

„Das vorläufige Ergebnis sieht eine Übernahme des Landes NÖ, eine Fortführung bis zur Saison 2022/23 – pünktlich vor der nächsten Landtagswahl – sowie den Ausbau zu einer Ganzjahresdestination vor“, berichtete die Bürgermeisterin von St. Valentin, LAbg. Kerstin Suchan-Mayr und forderte, dass die Fortführung des Skiliftbetriebs am Ötscher zu keinem Wahlkampfgag der ÖVP NÖ verkommen darf:

„Gerade im ländlichen Raum haben wir eine besondere Verantwortung, attraktive Daseinsvorsorge sicherzustellen – dazu zählt es insbesondere auch Erholungs- und Tourismusgebiete abzusichern und qualitätsvolle Naherholung für die Menschen bereitzustellen. Das, von der ÖVP NÖ vorangetriebene, Aussterben des ländlichen Raums muss verhindert werden! Deshalb soll bereits im Jahr 2022 ein ganzjähriges Gesamtkonzept für den Sommer- und Wintertourismus vorliegen und erste Schritte zur Umsetzung gelangen! Ein Rückzieher dieses Vorhabens darf keinesfalls zur Debatte stehen!“


Sportsprecher LAbg. Rainer Windholz berief sich in seiner Rede auf ÖVP-Landesrat Danninger, welcher noch am 29.11. mit den Worten „Die Ötscherlifte werden diese Wintersaison geschlossen bleiben. Das Land kann diese aus wirtschaftlichen Gründen und auch aus Verantwortung gegenüber dem Einsatz der öffentlichen Gelder nicht alleine fortführen.“ zitiert wurde: „Es ist ein Armutszeugnis, dass eine Landeshauptfrau und ein Wirtschafts- und Sportlandesrat erst durch den aufgebauten Druck dazu gezwungen werden, für und nicht gegen die Menschen in der Region zu arbeiten. Diese Visions- und Mutlosigkeit der ÖVP NÖ zerstört ganze Existenzen und ruiniert den ländlichen Raum!

 

Arbeitnehmersprecher LAbg. Rene Pfister betonte, dass alleine mit dem Skilift-Betrieb in etwa 200 Jobs von ArbeitnehmerInnen unmittelbar zusammenhängen: „Es gilt für die Menschen vor Ort und insbesondere für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Sicherheit herzustellen – und zwar nicht bis zum Ende der Wintersaison 2022/23, sondern darüber hinaus! Diese Region braucht eine dauerhafte Fortführung der Tourismusdestination Ötscher!

 

Abschließend fordern Suchan-Mayr, Windholz und Pfister ein rasch ausgearbeitetes Konzept für die Entwicklung einer nachhaltigen Sommer- und Winter-Erlebnisdestination Ötscher – auch unter der Einbeziehung von Niederösterreichs sportlichen Aushängeschildern, wie etwa Thomas Sykora: „Es wird essentiell wichtig sein auch auf die Expertisen von erfahrenen Sportlerinnen und Sportlern zurückzugreifen, um ein stimmiges Gesamtkonzept für die Menschen auf den Tisch zu bringen! Von der SPÖ NÖ gibt es jedenfalls vollste Unterstützung für die Menschen in der Region – dass die ÖVP NÖ den Antrag von SPÖ und FPÖ auf eine dauerhafte Fortführung abgelehnt hat, lässt leider Schlimmstes erahnen, wir werden für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher jedoch weiterkämpfen!“


Die Visionslosigkeit von LH Mikl-Leitner und der fehlende Mut von LR Danninger dürfen nicht zulasten der niederösterreichischen Bevölkerung gehen; qualitätsvolle Naherholung muss in allen Teilen Niederösterreichs gewährleistet sein – erste Schritte eines ganzjährigen Konzepts müssen bereits 2022 umgesetzt werden; SPÖ und FPÖ verlangen per Abänderungsantrag eine dauerhafte Fortführung – die ÖVP lehnte ab