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23.06.2020

LR Königsberger-Ludwig traf sich mit Vertreterinnen der Frauenhäuser NÖ

LR Königsberger-Ludwig traf sich mit Vertreterinnen der Frauenhäuser NÖ

Erhöhter Nachfrage wurde mit Flexibilität begegnet

Die Leiterinnen der Frauenhäuser Niederösterreichs trafen sich mit NÖ Soziallandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, um sich mit ihr über ihre Erfahrungen in der Coronazeit auszutauschen. Es wurde dabei festgestellt, dass die Frauenhäuser sehr engagiert und flexibel auf die erhöhte Nachfrage reagiert haben. Die Zahl der Hilfesuchenden bei den Frauennotrufen hatte sich zwar in der Zeit des Lockdowns teilweise drastisch erhöht. Die Frauenhäuser selbst waren jedoch nach Aussage der Mitarbeiterinnen nicht überlastet. „Wir waren in engem Austausch untereinander und wussten so auch immer gut über die momentane Auslastung unserer Häuser Bescheid“, so der Tenor der Leiterinnen.


NÖ Soziallandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig hatte schon in der Krise versichert, dass alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Frauenhäuser sowie Tageszentren und Notschlafstellen für armutsgefährdete, von Wohnungslosigkeit bedrohte und obdachlose Menschen geöffnet bleiben würden und es im Fall von Überlastungen Ausweichmöglichkeiten geben würde. „Wir wollten damit keine Frau, die Schutz braucht, im Stich lassen“, so die Landesrätin.


Die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen der Frauenhäuser wie Polizei oder Gerichten konnte in den vergangenen Wochen und in diesen schwierigen Zeiten noch engmaschiger und noch effizienter strukturiert werden. Die Vertreterinnen der Frauenhäuser bedankten sich bei der Landesrätin auch für das Budget von 100.000 Euro, das den Häusern vom Land Niederösterreich für Sicherheitsmaßnahmen zur Verfügung gestellt worden ist. Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig bedankte sich ihrerseits bei den Mitarbeiterinnen für ihr großes Verantwortungsbewusstsein und ihre Einsatzbereitschaft: „Die vergangenen Wochen haben uns allen ein höchstes Maß an Flexibilität abverlangt, damit schutzsuchenden und hilfsbedürftigen Menschen Unterstützung und somit Hoffnung gegeben werden konnte.“