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10.02.2021

LHStv. Schnabl/Brig. Zuser ziehen Bilanz: „Gesetzte Schwerpunkte haben die Sicherheit der NÖ VerkehrsteilnehmerInnen im Blick!“

„Die Sicherheit der VerkehrsteilnehmerInnen ist mir ein wichtiges Anliegen. Daher achten wir darauf, dass wir mittels Schwerpunktsetzungen diese auch in besonderer Weise gewährleisten. Die Zahlen des vergangenen Jahres zeigen zwar einen Rückgang der Unfallzahlen und der Vergehen – was jedoch in erster Linie dem verminderten Verkehrsaufkommens, aufgrund der Lock-Downs, geschuldet ist“, dankt LHStv. Franz Schnabl den Polizistinnen und Polizisten für die engmaschige Kontrolltätigkeit und den VerkehrsteilnehmerInnen für das aufmerksame, vorausschauende Lenken ihres Fahrzeugs.

 

Das Verkehrsrecht bilde einerseits die Grundlage für die Verkehrspolizei einerseits verkehrsuntaugliche Fahrzeuge und andererseits gemeingefährliche VerkehrsteilnehmerInnen von der Straße zu bringen, beschreibt LHStv. Schnabl die Voraussetzungen für optimale Verkehrssicherheit in NÖ.

 

211.720 Alkotests haben zu 3.980 Anzeigen geführt, 866 Personen wurden wegen Suchtmittelbeeinträchtigung angezeigt, 937.969 Geschwindigkeitsüberschreitungen schlugen vergangenes Jahr zu Buche und 27.280 Personen wurden für zu geringen Sicherheitsabstand bestraft. Wegen Übertretungen im Bereich des Schwerverkehrs wurden 82.864 Delikte geahndet und 9.661 Mal musste, aufgrund derart schwerwiegender Mängel, gar die Weiterfahrt untersagt werden. 5.358 Übertretungen mit Gefahrgut wurden registriert. Brigadier Ferdinand Zuser, Leiter der Landesverkehrsabteilung LPD NÖ: „Trotz Corona-Zeit haben gerade die Delikte der Geschwindigkeitsüberschreitung im Bereich der mobilen Laserkontrollen um 9,8 Prozent zugelegt. Aber auch die Unterschreitung des Sicherheitsabstandes mit einem Plus von 18,3 Prozent und das Hantieren mit Mobiltelefonen am Steuer mit einem Mehr an 2,72 Prozent – auf hohem Niveau – stellen Delikte da, die im Steigen begriffen sind!“

 

„Dies gilt es im Speziellen im Auge zu behalten“, sind sich LHStv. Schnabl und Brigadier Zuser einig und beschreiben: „Was wir uns immer vor Augen halten müssen ist, dass Gesetze nicht aus Jux und Tollerei entstehen, sondern meist mit dem Hintergrund das Leben, für die Menschen zu vereinfachen, Gefahren zu minimieren, etc. Beim Verbot des Hantierens mit dem Mobiltelefon am Steuer geht es um nichts Geringeres, als den Schutz von Menschenleben - des eigenen, aber auch möglicherweise von Unbeteiligten, die durch Unaufmerksamkeit zum Opfer werden.“

 

„Wenn noch immer 48.019 Verkehrsunfälle mit Sachschaden – eine Senkung um etwa 17 Prozent – zu beklagen sind, dann sind es 48.019 ‚Blech-Salate‘ zuviel. Wenn dabei dann auch noch 5.982 verletzte oder getötete VerkehrsteilnehmerInnen zu beklagen sind, gilt es weiter intensiv an der Verkehrssicherheit für die NiederösterreicherInnen zu arbeiten. Das tun wir – Jahr für Jahr – mittels präzise gesetzter Schwerpunkte“, zeigt LHStv. Schnabl vollen Einsatz.

 

Abschließend beschreiben die beiden die Schwerpunkte 2021, die sich im Jahresrund kurz umrissen der verstärkten Überwachung des Schwerverkehrs, von Schutzwegen, von Motorrädern und der richtigen Verwendung der Autobeleuchtung widmen. Ganzjährig werden die Schwerpunkte „Alkohol und Drogen am Steuer“, „die Einhaltung der Fahrgeschwindigkeit“ und die „Ablenkung durch Verwenden eines Mobiltelefons“ im Mittelpunkt intensiver Kontrollen stehen.

 

Abschließend appelliert LHStv. Schnabl an die Vernunft der niederösterreichischen VerkehrsteilnehmerInnen: „Eine der Situation angepasste Geschwindigkeit kann Unfälle verhindern. Raserei und den Sicherheitsabstand nicht einzuhalten sind kein Kavaliersdelikt – darüber hinaus führt jegliche Ablenkung, etwa durch Telefonieren am Steuer, zu Konzentrationsverlust und damit zu längeren Reaktionszeiten. Machen wir uns bei Fahrtantritt daher stets bewusst: Jeder Fehler im Straßenverkehr kann ihre und die Gesundheit der anderen VerkehrsteilnehmerInnen gefährden. Die Kontrolltätigkeit der Exekutive – im Sinne unser aller Verkehrssicherheit - trägt dazu bei, dass wir alle wohlbehalten an unser Ziel kommen. Mir liegt die Sicherheit der NiederösterreicherInnen in allen Lebenslagen ganz besonders am Herzen. Ich wünsche den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern eine sichere und gute Fahrt durchs Jahr 2021. Die PolizistInnen werden alles dafür tun, dass Sie Ihre Wege sicher bestreiten können und wohlauf von A nach B kommen. Danke an die Exekutivorgane!“