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04.06.2020

LHStv. Schnabl: „Zusammenarbeit von Land NÖ und Watchlist Internet lässt NiederösterreicherInnen auch 2020 sicher durchs Internet surfen!“

LHStv. Schnabl: „Zusammenarbeit von Land NÖ und Watchlist Internet lässt NiederösterreicherInnen auch 2020 sicher durchs Internet surfen!“

Vertragsverlängerung abgeschlossen; die Wichtigkeit der Aufklärung über Internet-Fallen zeigt nicht zuletzt der Jahresbericht 2019

10.598 Meldungen über Betrugsfallen hat das Team der Watchlist Internet im vergangenen Jahr erhalten und bearbeitet. Mit den 192 veröffentlichten Warnmeldungen und 2.816 neu aufgelisteten Fake-Shops wurden fast 1,66 Mio. Web-Site-BesucherInnen erreicht, die 2,89 Mio. Infos geklickt haben. Der wöchentliche Newsletter erreicht bereits 5.130 AbonnentInnen und über 10.000 NutzerInnen lassen sich durch die Smartphone-App vor Betrugsfallen warnen. „Das ist die eindrucksvolle Jahresbilanz unseres Partners Watchlist Internet. KonsumentInnen konnten dadurch vor Schäden im Millionenbereich bewahrt werden. Wir werden die Zusammenarbeit heute um ein weiteres Jahr verlängern, um gegenwärtige und zukünftige Betrugsfelder frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, diese rasch eindämmen zu können. Aufklärung, rasche Information über neue Trends und Hilfe bei einem eingetretenen Schadensfall bilden die drei Säulen, auf denen der Konsumentenschutz in Niederösterreich aufbaut, egal ob dies in einem Geschäftslokal vor Ort geschieht oder über Internet-Verkaufsportale“, zeigt sich Konsumentenschutz-LHStv. Franz Schnabl überzeugt, dass diese Zusammenarbeit für die NiederösterreicherInnen von enormem Mehrwert ist.

 

Die Informationsplattform Watchlist Internet wird vom Internet Ombudsmann betrieben, einer unabhängigen Streitschlichtungs- und Beratungsstelle. 619 Beiträge über Watchlist Internet in den Medien zeigen auch wie ganzjährig aktuell das Thema betrügerischer Aktionen und die Beleuchtung dieser Gefahren im Internet sind. Gerade die COVID-19-Krise habe vermehrt Fake-Shops auf den Plan gerufen – Phishing und Abofallen sind jene Themenbereiche, die am häufigsten Schaden anrichten. Schnabl weiter: „Hierbei ist es wichtig Profis an seiner Seite zu wissen, die Gefahren auch bereits vorbeugend bekämpfen können - etwa durch die öffentlichkeitswirksame Warnung vor nicht sicheren GeschäftspartnerInnen und betrügerischen Aktivitäten im Internet. Ein Blick auf die Homepage www.watchlist-internet.at unterstützt KonsumentInnen bereits im Vorfeld, Fake-Shops nicht auf den Leim zu gehen.“

 

Thorsten Behrens, Projektleiter Watchlist Internet am Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT), zeigt sich überzeugt, mit den Vorwarnungen und der Präventionsarbeit zur Schadensminimierung beitragen zu können: „Wer bei betrügerischen Online-Angeboten erst einmal in die Falle getappt ist, kann den Schaden in der Praxis meist nicht mehr gut machen. Deshalb ist Prävention so wichtig.“

 

Gerade in einer Krisenzeit sei besondere Aufmerksamkeit auf seriöse Anbieter zu legen, appelliert Behrens an die KonsumentInnen: „Wir müssen bei unserem Einkaufsverhalten immer bedenken, dass auch im Internet niemand etwas zu verschenken hat. Daher ist besondere Vorsicht speziell bei kostenlosen oder allzu attraktiven Angeboten dringend geboten.“

 

Abschließend versprechen Schnabl und Behrens auch für die kommende Zusammenarbeits-Periode:

„Wir werden gemeinsam alles in unserer Macht Stehende tun, die NiederösterreicherInnen vor betrügerischen Tätigkeiten rechtzeitig zu warnen und damit vor kostspieligen Folgen zu bewahren. Wir werden in bewährter Art und Weise massiv gegen diese Aktivitäten vorgehen und den NiederösterreicherInnen größtmögliche Sicherheit und das notwendige Vorwissen auf den Kanälen der Watchlist Internet zur Verfügung stellen.“